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Sorgen über Ukraine-Krise lassen Nachfrage steigen und Gold ansteigen

25.03.2014  |  GoldSeiten

Nachdem das gelbe Metall gestern auf den niedrigsten Stand seit 20. Februar gesunken war, konnte Gold wieder leicht ansteigen, da die weltführenden Industriemächte Russland mit weiteren Sanktionen drohen, was weltweit das Bedürfnis nach finanzieller Sicherheit steigert. Gold war angesichts Zeichen einer schwankenden Weltwirtschaft dieses Jahr bereits um 9% gestiegen, berichtete heute Bloomberg und spricht von der ernst zunehmendsten Konfrontation zwischen Russland und den USA sowie deren Verbündeten seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion.

Da die Krise sich nicht so bald lösen werden, könne man von einem weiter steigenden Goldpreis ausgehen, hieß es unter Berufung auf einen Ressourcenanalysten. Zur Bekräftigung dessen hätten die G-7-Staaten mitgeteilt, dass man bereit sei, die Sanktionen gegen Russland zu verschärfen und US-Präsident Obama habe betont, dass Moskau nicht ungestraft davon komme. Als Antwort darauf seien die Bestände des weltgrößten goldgedeckten ETFs, dem SPDR Gold Trust, um am Montag um 0,6% auf 821,47 t gewachsen, dem höchsten Stand seit 13. Dezember 2013.


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