Lohnt sich ein ETF-Investment überhaupt noch?
29.01.2014 | GoldSeiten
Von allen mit Gold hinterlegten Investments sind es die ETFs, die derzeit die meiste Kritik über sich ergehen lassen müssen. Grund hierfür sei, so heißt es im jüngsten Beitrag auf Deviant Investor, dass deren Rolle auf dem Markt ebenso wenig vorhersagbar ist wie der Goldpreis selbst. Investoren könnten sich daher nur schwerlich entscheiden, ob sie ihre Gold-ETFs halten oder ob sie davon lieber gänzlich die Finger lassen sollten. Nach Ansicht des Financial Chronicle seien Gold-ETFs noch immer die beste Option, da diese Produkte eine bessere Liquidität wie auch viele Steuervorteile bieten würden.
Trotz des für das Edelmetall trostlosen Jahres 2013 sei bei Gold zu Beginn des laufenden Jahres ein deutlicher Aufwärtstrend zu beobachten. Nach Meinung Steve Sjuggeruds sei es nach wie vor weise, einiges Vermögen in Gold zu investieren und so sein Portfolio zu diversifizieren. Angesichts der aktuellen Preisentwicklung gäbe es auch für die Gold-ETFs durchaus noch Hoffnung, denn verbessern sich die Grundlagen auf dem Goldmarkt, so könnte sich dies auch auf die Gold-ETFs positiv auswirken.
Die erhöhten ETF-Zuflüsse seien ein deutliches Anzeichen dafür, dass allmählich der Optimismus auf den Goldmarkt zurückkehre. So seien die Bestände des größten Gold-ETFs in der vergangenen Woche erstmals seit April letzten Jahres um 7,49 auf 790 Tonnen gestiegen.
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