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K+S: "Aktie und Unternehmen sind kein Ramsch"

06.11.2013  |  DAF

Open in new windowDie Ratingagentur Moody's hat die Bewertung des Konzerns um zwei Stufen abgesenkt. Dies wird mit der Unsicherheit über die Preisentwicklung am Kali-Markt begründet. Der Ausblick wurde aber von "negativ" auf "stabil" angehoben. Markus Bussler, Redakteur des Anlegermagazins DER AKTIONÄR, schätzt die Situation ein.

"Für den normalen Aktionär ist diese Abstufung erst einmal nicht relevant. Aber was passiert mit den Anleihegläubigern? K+S will eine neue Anleihe begeben, jetzt vermutlich zu höheren Zinsen. Insgesamt könnte dies dann auch auf die Aktie umschlagen", erklärt Bussler. Den Begriff Ramschniveau hält er bei K+S aber für nicht angebracht: "Die Aktie und das Unternehmen sind natürlich kein Ramsch, man ist einfach kein Investment Grade mehr.

Davon würde ich mich als Anleger nicht abschrecken lassen", so Bussler weiter. Im Fokus steht auch das Minenprojekt in Kanada, was eine höhere Verschuldung verursachen wird. Der Konzern hält aber weiterhin daran fest, was Bussler folgendermaßen begründet: "Man ist ein hochpreisiger Produzent. Durch das Projekt könnten die Produktionskosten für den Gesamtkonzern sinken und damit die langfristigen Margen steigen". Dem Anleger rät Bussler nun, die Vorlage der Bilanz Mitte November abzuwarten.

Lesen Sie dazu auch folgenden Artikel bei den Kollegen des Anlegermagazins DER AKTIONÄR: K+S: Nur noch Ramsch.

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