K+S-Aktie: "Es bleibt ein russisches Roulette"
23.10.2013 | DAF
Es gibt neue Spekulationen am Markt, dass die Kali-Allianz zwischen Russland und Weißrussland schon bald wieder aufleben könnte. Das würde den Kalipreis wohl stabilisieren. "Jetzt darauf zu spekulieren, ist noch zu früh", so Analyst Marc Gabriel, Bankhaus Lampe. "Es bleibt ein russisches Roulette."
Offenbar hat Weißrusslands Präsident Alexander Lukaschenko vor kurzem gegenüber Journalisten gemeint, dass er eine Auslieferung von Uralkali-Chef Vladislav Baumgertner an Moskau für möglich hält. Allerdings fordert Lukaschenko Schadenersatz. Schließlich sei durch Baumgertners Äußerungen und durch die Aufkündigung der Vertriebsallianz erheblicher Schaden für die weißrussische Belaruskali entstanden.
Auch Moskau hat Entgegenkommen signalisiert. So soll Baumgertner auch nach seiner möglichen Auslieferung an Moskau weiter unter Arrest stehen, wodurch Weißrussland nicht sein Gesicht verlieren würde.
Eine Annäherung zwischen beiden Parteien und eine mögliche Wiederaufnahme der Vertriebsallianz zwischen der russischen Uralkali und der weißrussischen Belaruskali könnten die Kalipreise stützen. Wie Analyst Marc Gabriel vom Bankhaus Lampe die jüngsten Spekulationen einschätzt und ob er seine Einstufung "Halten" für die K+S-Aktie überarbeitet, erfahren Sie im Interview.
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