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Bilanzen im Check: K+S und E.ON

13.08.2013  |  DAF

Die Bilanzsaison ist wieder im vollen Gange. Zahlreiche Zahlenwerke wurden am Dienstagvormittag bereits vorgelegt. Darunter auch die von K+S und E.ON. Michael Schäfer von Equinet beleuchtet die Bilanzen und gibt eine Einschätzung zum Aktienverlauf ab.

K+S hat in der letzten Woche die Gewinnerwartungen nach unten schrauben müssen, da der Wettbewerber Uralkali vor zwei Wochen den Preiskampf ausgerufen hat. Im zweiten Quartal ging es für den Konzern nach unten. Sowohl der Umsatz als auch der operative Gewinn sind gesunken, dennoch stuft Schäfer die Zahlen als im Rahmen der Erwartungen ein: "Enttäuschend war vielleicht, dass das Unternehmen keine Aussage für 2013 getroffen hat". Dies liegt vor allen Dingen an den Aussagen von Uralkali: "Das muss alles noch eingeordnet werden. Vorher bleibt die Unsicherheit im Markt".

Als positiv sei aber zu sehen, dass nur 50% des Volumens Standard-Kali ist. Und aufgrund eines differenzierten Blickes, erwarte Schäfer eine Indikation für ein Wertgenerierungspotenzial.

Der Energieversorger E.ON musste im ersten Halbjahr einen Einbruch beim operativen Gewinn und beim Nettogewinn hinnehmen. Vor allem wirkt sich weiterhin die Energiewende belastend aus. Die Prognose wurde aber bestätigt. "Wir haben gute Zahlen gesehen, und die Aufrechterhaltung der Guidance ist positiv zu werten", so Schäfer. Auch der Konzernumbau mit dem bereits Wachtsumspotenziale erschlossen wurde, läuft weiter. "Wir gehen von rückläufigen Ergebnissen in den nächsten Jahren aus. Es ist zwar einiges eingepreißt, aber ein Momentum auf der Ertragsseite sehen wir derzeit nicht", so die Einschätzung von Michael Schäfer zur E.ON-Aktie.

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