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K+S: Aktie bricht drastisch ein - "Sieht nach Übertreibung aus"

30.07.2013  |  DAF

Open in new windowK+S steht heute deutlich unter Druck. Grund: Der größte Kali-Produzent Uralkali steigt aus einer Vertriebsallianz in Russland aus. Außerdem geht der Konzern davon aus, dass der Kalipreis unter 300 US-Dollar je Tonne sinken könnte. Die Aktie von K+S verlor zeitweise 25%. Dr. Bernhard Jünemann, DAF-Chefmoderator, schätzt die Lage ein.

Jünemann sieht das kurzfristige Problem der Aktie in der Marktpsychologie: "Man hat auf eine Bodenbildung gesetzt und charttechnisch sah es nach einer Chance aus. Daher haben sich viele positioniert. Und nun wird über eine Gewinnwarnung spekuliert und viele gehen aus der Aktie raus". Den Abschlag von 25% sieht Jünemann als Übertreibung an: "Die Aktie ist jetzt nur etwas für Trader und nicht strategische Investoren". Er glaubt, dass das Papier weiterhin unter Druck bleiben wird.

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