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Amplats kämpft gegen Umsatzeinbußen

15.10.2012  |  EMFIS

Johannesburg - (www.emfis.com) - Der Platinproduzent Anglo American Platinum spürt die Streikwelle in den afrikanischen Minen verstärkt in den Geschäftsbüchern.

Wie lokale Medien mitteilten, habe der Bergbaukonzern durch die Arbeitskämpfe bei den Minen im Land am Kap in letzter Zeit bereits rund einhundertfünfundzwanzig Millionen USD weniger Umsätze verbuchen können. Die Quittung dafür habe die Firma jetzt durch die Herunterstufung durch eine der grössten Ratingagenturen erfahren. In den letzten vier Wochen sei die Produktion von Platin um über 66.000 Unzen hinter dem normalen Verlauf zurückgeblieben. Noch könne das Edelmetall vertragsgemäß geliefert werden.


Auch Chrom ist bereits betroffen

Wie weiter mitgeteilt wurde, habe der Konzern einen Notzustand bei den Chromaktivitäten ausrufen müssen. Die betroffenen Vorhaben seien zunehmend von Arbeitskämpfen belastet und die Sicherheit der Arbeiter nicht mehr gewährleistet. Anglo könne damit den Lieferverpflichtungen bei Chromerzen nicht mehr nachkommen.