Gazprom teilt die Sorgen nicht
05.09.2012 | EMFIS
Moskau - (www.emfis.com) - Der russische Gaskonzern Gazprom sieht, anders als ein russisches Ministerium, in dem Boom des Schiefergases in Nordamerika keine Bedrohung.
Wie das Unternehmen mitteilte, habe der Markt bereits viele Revolutionen ähnlicher Art gesehen. Die Befürworter solcher Entwicklungen würden dabei denken, das Rad neu erfinden zu können. Allzu oft würden aber die Thematiken im Sande verlaufen. Oftmals seien die Projektbetreiber, Landverkäufer und Beratungsfirmen die Einzigen, die Geld mit den Vorhaben verdienen würden. Daher mache sic Gazprom berechtigterweise keine Sorgen um seine Marktposition und Preisgestaltung. Dies hatte das Ministerium für Wirtschaftsentwicklung diese Woche geäußert (EMFIS berichtete).
Werden Produktionskosten schöngeredet?
Wie weiter mitgeteilt wurde, würden viel Branchenkenner von sehr hohen Kosten bei der Gewinnung von Schiefergas ausgehen. Es könne durchaus sein, daß die Produzenten für die Gewinnung von Investorengeldern diese Ausgaben kleinrechnen würden.