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Rosneft und Statoil konkretisieren Investitionspläne

08.05.2012  |  EMFIS

Moskau - (www.emfis.com) - Erst gestern wurde bekannt, dass der russische Energie-Riese Rosneft und der norwegische Energie-Konzern Statoil eine Partnerschaft bezüglich der Erschließung von Öl-Vorkommen in Erwägung ziehen (Emfis berichtete). Nun konkretisierten beide Unternehmen ihre diesbezüglichen Pläne.

Die gemeinsame Erschließung sowie Förderung der enormen Öl-Vorkommen in der Barentssee sowie im Ochotskischen Meer in Russland scheint zwischen Rosneft und Statoil mittlerweile eine besiegelte Sache zu sein. Denn beide Gesellschaften legten nun einen diesbezüglichen Investitionsplan vor. Dieser sieht unter anderem eine Investitions-Summe beider Unternehmen zwischen 65 und 100 Milliarden Dollar vor. Wie Rosneft-Präsident Eduard Chudajnatow mitteilte, würden sich allein die Erkundungs-Arbeiten auf etwa 2,5 Milliarden Dollar belaufen. Dies wurde im Rahmen der Unterzeichnung des Agreements bekannt.


Unterstützung der russischen Regierung sicher

Das unlängst unterzeichnete Abkommen sieht ebenfalls eine Beteiligung Rosnefts an der Öl-Produktion in der Barentssee am norwegischen Schelf vor. Und beide Konzerne können sich der Unterstützung der russischen Regierung sicher sein. Denn Regierungschef Putin sagte den so entstehenden Gemeinschafts-Projekten zwischen Rosneft sowie Statoil die Unterstützung auf Regierungs-Ebene zu.

Die Besiegelung der geplanten Zusammenarbeit zwischen beiden Konzernen dürfte für Rosneft äußerst vorteilhaft sein. Vor allem die Unterstützung der russischen Regierung dürfte für beide Unternehmen Vorteile mit sich bringen. Auch sollten die Russen aufgrund der moderneren Technologie der Norweger erheblich profitieren (Emfis berichtete). Daher könnte Rosneft auf Sicht von einigen Jahren aufgrund der angestrebten Projekte durchaus gutes Geld verdienen.