Europäische Zentralbanken stoppen Goldverkäufe
28.09.2011 | GoldSeiten
Am Montag endete das zweite Jahr des jüngsten Central Bank Gold Agreement. Das internationale Abkommen zwischen den Zentralbanken verschiedener Nationen, zielt auf die Wertstabilisierung der Goldreserven ab. Die jüngste und dritte Version (CBGA III) des im Jahr 1999 eingeführten Abkommens trat am 27. September 2009 in Kraft.
Die europäischen Zentralbanken verkauften einer Meldung des World Gold Council zufolge in den vergangenen zwölf Monaten nur 1,1 Tonnen des gelben Metalls. Damit wurden die niedrigsten Goldverkäufe seit Einführung des Abkommens im September 1999 verzeichnet.
Insgesamt wurden in dem am Montag geendeten Jahr im Rahmen des Central Bank Gold Agreement 53,3 Tonnen Gold verkauft, inbegriffen sind die Verkäufe des Internationalen Währungsfonds in Höhe von 52,2 Tonnen. Der IWF beendete sein Goldverkaufsprogramm Ende Dezember 2010.

Quelle: World Gold Council
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