Gewinnmitnahmen bei Gold und Silber - fester Dollar belastet
08.06.2011 | Rainer Hahn
RTE New York - (www.emfis.com) - Die Edelmetallnotierungen bewegten sich heute im Einklang mit den Aktienbörsen und den meisten Industriemetallen nach unten.
Händler begründeten diese Entwicklung unter anderm mit einer Erholung beim Dollar. Letzterem kam eine allgemein fallende Risikoneigung zugute, nachdem sich gestern der FED-Chef Ben Bernanke sehr zurückhaltend über die wirtschaftliche Entwicklung in den USA geäußert hatte.
Bernanke entäuscht alle
Gleichzeitig gab der Notenbank-Chef aber keinen Hinweis darauf, dass demnächst weitere geldpolitische Lockerungsschritte zu erwarten seien. Er enttäuschte damit jene Marktteilnehmer, die auf eine neue spürbare Ausweitung der Geldmengen gehofft hatte. Vom Öl abgesehen, gerieten daraufhin auch fast alle Industrierohstoffe unter Druck.
Der August-Goldfuture gab an der Comex zuletzt moderate 0,23 Prozent auf 1540 Dollar je Unze ab. Damit ist der Kontrakt auf dem besten Wege, den zweiten Handelstag in Folge mit Abschlägen zu schließen. Juli-Silber verlor 0,93 Prozent auf 36,70 Dollar pro Unze.