China steigerte Goldförderung, Nachfrage liegt über Angebot
23.05.2011 | Rainer Hahn
RTE Peking - (www.emfis.com) - Wie das chinesische Ministerium für Industrie und Informationstechnologie (MIIT) am vergangenen Freitag bekannt gab, war die Goldförderung Chinas im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,63 Prozent, oder 3,25 Tonnen, auf insgesamt 73,41 Tonnen gestiegen.
Wie das Ministerium weiter mitteilte, wurden von der genannten Menge 82 Prozent, oder 60,26 Tonnen, in chinesischen Minen abgebaut, dass waren 2,21 Prozent mehr wie im Vorjahreszeitraum.
Goldnachfrage liegt über Angebot
China, welche seit 2007 der weltweit größte Goldproduzent ist, hatte im vergangenen Jahr insgesamt 340,876 Tonnen Gold gefördert. Das Land ist aber nicht nur der größte Produzent, sondern auch das Land mit der größten Nachfrage nach diesem Edelmetall.
Nach Angaben des World Gold Council vom vergangenen Donnerstag, legte die weltweite Nachfrage nach Gold im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 11 Prozent auf 981,3 Tonnen zu. Gleichzeitig sank aber die globale Gold Versorgung um 4 Prozent auf 872,2 Tonnen.
Grund dafür sei die Zunahme des Netto-Erwerbs von Zentralbanken und einem Rückgang bei der Versorgung mit recyceltem Gold, welches gegenüber dem Vorjahr um 6 Prozent auf 347,5 Tonnen gefallen ist, so das Council.