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Alles neu - ThyssenKrupp plant radikalen Konzernumbau

06.05.2011  |  DAF

Open in new windowDie größten Tradingchancen im Aktiensegment. Heute mit ThyssenKrupp. Der Stahlkonzern will sich von zahlreichen Geschäftsbereichen trennen. Zudem sollen bestimmte Felder gebündelt werden. Mit den Maßnahmen will Thyssen Schulden abbauen.

In unserer Rubrik 'RBS Trading Chance' blicken wir auf ein aktuelles Thema des Tages und zeigen, wie Sie in diesen Wert am besten investieren können. Heute: ThyssenKrupp. Der neue ThyssenKrupp-Chef Heinrich Hiesinger räumt beim hochverschuldeten Stahl- und Industriegüterunternehmens auf. Er will das Geschäft mit Edelstahl und zahlreiche andere Sparten des weit verzweigten Konzerns loswerden und sich insgesamt von 10 Milliarden Euro oder rund einem Viertel des Umsatzes trennen. Dies teilte das Unternehmen am späten Donnerstagabend in Essen mit.

In den betroffenen Sparten arbeiten 35.000 der zuletzt rund 177.000 Beschäftigten. Der seit Ende Januar amtierende Hiesinger hatte im Januar einen weitreichenden Umbau des Konzerns angekündigt, dabei aber noch keine Details genannt. Er will die Schuldenlast von zuletzt fast sechs Milliarden Euro senken und so neue Spielräume für die Expansion in den Schwellenländer gewinnen. Die Pläne kamen an der Börse gut an. Das Papier legte deutlich zu. Der frühere Siemens-Manager forciert damit den zuletzt eingeschlagenen Kurs des Unternehmens. Der 1999 aus der Fusion der beiden Traditionsunternehmen Thyssen und Krupp entstandene Konzern hatte sich seit dem Ausbruch der Wirtschaftskrise von zahlreichen Geschäftsfeldern getrennt

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