J.P. Morgan soll der geheimnisvolle Kupfer-Trader sein
06.12.2010 | Rainer Hahn
RTE Stuttgart - (www.rohstoffe-go.de) - Das Rätsel scheint gelöst: Die US-Investmentbank J.P. Morgan soll der Trader an der London Metal Exchange (LME) sein, der große Teile des dort verfügbaren Kupfers aufgekauft haben soll. Die Nachricht, dass große Teile der LME-Lagerbestände an Kupfer in der Hand eines einzelnen Traders liegen sollen, hatte am Finanzplatz London für Aufregung gesorgt. Dies wird als massive Beeinflussung des Marktes empfunden, der bei Kupferkursen für Rekordaufschläge im Vergleich von Kassakurs und Terminkontrakten gesorgt hat. Zudem wird hierin ein wichtiger Faktor für die Befürchtungen gesehen, dass es zu einem Kupfer-Engpass kommen könnte. Experten sehen keine große "Manövriermasse" beim Kupfer. Zu einem solchen Engpass könne es leicht kommen, heißt es.
Das Rätsel, wer dieser Trader ist, scheint nun gelöst. Britischen Presseberichten zufolge soll J.P. Morgan hinter der riesigen Kupferposition stecken. Der "Daily Telegraph" beruft sich bei dieser Information auf eine Quelle, die "nahe dran" sein soll. Ganz überraschend ist dies nicht: Die Investmentbank war zuletzt bereits als möglicher Name, der hinter der Kupferposition steht, am Markt gehandelt worden.
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