Präsident der Weltbank spricht sich für globalen Goldstandard aus
08.11.2010 | GoldSeiten
Wie jüngst in der Financial Times zu lesen ist, rät der Präsident der Weltbank Robert Zoellick den führenden Wirtschaftsnationen über einen modifizierten globalen Goldstandard nachzudenken.
Nach Ansicht von Zoellick, müsse ein Nachfolger des sogenannten "Bretton Woods II" geschaffen werden. Man benötige ein System, das den Dollar, den Euro, den Yen, das Pfund und den Yuan einbeziehe. Zudem sollte Gold wieder als internationaler Orientierungspunkt für Markterwartungen zur Inflation, Deflation und künftigen Währungswerten genutzt werden.
Das Bretton-Woods-System ist das nach dem Zweiten Weltkrieg neu eingeführte internationale Währungssystem von festen Wechselkursen, welches vom goldhinterlegten US-Dollar als Leitwährung bestimmt war. Als Bretton-Woods-II-System wird das nicht kodifizierte Währungssystem bezeichnet, das ostasiatische Währungen an den US-Dollar bindet.
Oft werde Gold als das alte Geld gesehen, doch die Märkte nutzen das Edelmetall als alternative Währung - so Zoellick.
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