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Anatolia Minerals Development Ltd. plant bis 2014 Produktion von 400.000 Unzen Gold pro Jahr

03.09.2010  |  Redaktion

Anatolia hofft die Produktion des Çöpler Projekts in der Türkei bis 2014 auf 400.000 oz Gold pro Jahr steigern zu können. Derzeit plant das Unternehmen den Bau einer Verarbeitungsanlage bei der Çöpler Min, in der Sulfiderze verarbeitet werden sollen. Eine vorläufige Machbarkeitsstudie solle im Oktober abgeschlossen, die Ergebnisse im November bekannt gegeben werden.

Das erste Gold soll dort dann Ende des Jahres produziert werden und einen Jahresdurchschnitt von 175.000 Unzen aus Oxiderzen erreichen. Anatolia Minerals' CEO Edward Dowling meinte, bei einer 95%igen Ausbeute der Anlage könnte das Unternehmen pro Jahr 210.000 Unzen Gold aus Sulfiderzen produzieren. Die Kosten für diese Anlage nannte er jedoch nicht, die solle die Studie zeigen.

Durch den Bau der Sulfiderzanlage könne das Leben der Mine voraussichtlich verlängert werden. Der Bau des Çöpler Projekts mit Kosten von um die 200 Mio. USD begann im dritten Quartal letzten Jahres. Anatolia hat noch weitere Goldprojekte in der Türkei.

Dowling schaut optimistisch in die Zukunft. Er möchte aus seinem Unternehmen einen mittelgroßen Goldproduzenten machen. Dabei hat er die Industrie im Blick. Gerade seien viele Fusionen und Übernahmen im Gang, viele Unternehmen befänden sich in Gesprächen. Es gäbe allein 15 Unternehmen, mit denen sich Anatolia eine Fusion vorstellen könne. Diese hohe Aktivität läge am hohen Goldpreis, und Dowling sieht ihn weiter steigen. Angesichts der makroökonomischen Herausforderungen seien 2.000 USD pro Unze durchaus drin, meint er.


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