Rohstoff-Welt.de - Die ganze Welt der Rohstoffe

Warum Scorpio Mining ein langfristiger Kauf ist - Interview mit CEO Peter J. Hawley

10.08.2010  |  Jan Kneist (Metals & Mining Consult)

Jan Kneist: Hallo Peter! Wie immer ist es ein Vergnügen, Dich zu treffen. Danke für die Gelegenheit dieses Interviews. Lass uns mit Deinem eigenen Hintergrund beginnen.

Peter J. Hawley: Ich besitze einen Bachelor als Geologie-Ingenieur und einen Master in Geologie und arbeite seit über 30 Jahren in der Bergbauindustrie. Bis zu der Zeit, wo ich mit Scorpio begann, arbeitete ich als Berater für Unternehmen wie Noranda (jetzt Xstrata), Placer Dome (jetzt Goldcorp), Teck Corp. (jetzt Teck-Cominco) und Aur Resources (jetzt Teck-Cominco), um nur einige zu nennen. Als ich 1999 mit der Arbeit in Mexiko begann, arbeitete ich für Penoles, Groupo Mexico, Luismin (jetzt Goldcorp) und war an den Büroeröffnungen von Teck, Noranda, Placer Dome und Phelps Dodge beteiligt.


Jan Kneist: Sehr beeindruckend, aber trotzdem wolltest Du mit Scorpio Dein eigenes Unternehmen gründen. Wie ging das vonstatten und wer hat dich unterstützt?

Peter J. Hawley: Während ich in einer Mine von Teck in Mexiko arbeitete, hörte ich von einem interessanten Projekt, heute Nuestra Senora genannt. Ich ging hin, sah es mir an und mochte, was ich sah. So ging es mit Scorpio Mining im Mai 1998 als Privatunternehmen los und ich setzte 750.000 Dollar meines eigenen Geldes ein, optionierte das Projekt und begann mit der Arbeit. Das Unternehmen ging im Jahre 2000 zu einem sehr schlechten Zeitpunkt für die Bergbaufirmen an die Börse und verfolgte weiter seinen Weg und jetzt sind wir in Produktion.


Jan Kneist: Nuestra Senora liegt im Bundesstaat Sinaloa. Geopolitisches Risiko ist immer ein wichtiger, zu bedenkender Faktor. Was würdest Du über Mexiko allgemein und Sinaloa im Besonderen sagen?

Peter J. Hawley: Über das politische Risiko in Mexiko bin ich ganz und gar nicht besorgt. Mexiko ist Teil der NAFTA (Nordamerikanische Freihandelszone) und ist eng mit den USA verbunden. Das neue Bergbaugesetz erlaubt es Unternehmen, über eine 100%ige mexikanische Tochtergesellschaft 100% an Bergbauprojekten zu halten, und auch vor dem Hintergrund, dass nordamerikanische Bergbauunternehmen Milliarden in den Bergbau und die Exploration investiert haben, sind wir sehr sicher, dass das der Ort ist, um Geschäfte zu machen. Zur guten Infrastruktur kommen preiswertes Personal und Ausrüstung, das Vorhandensein lokaler Schmelzeinrichtungen, preiswerte Energie und festgeschriebene Benzinpreise. Unter dem Strich sind das alles Vorteile, um Gewinn zu machen.

Open in new window
Peter J. Hawley mit Francisco Barrio Terrazas, Botschafter Mexikos in Kanada


Jan Kneist: Während viele Explorer mit der Graswurzel-Exploration, also auf der grünen Wiese, beginnen, hast Du mit Nuestra Senora eine historische Mine mit einigen Ebenen und geringen Rest-Ressourcen gewählt. Wie hoch lag die historische Produktion und was gab dir die Zuversicht, dass dort noch viel mehr Erz zu finden sein würde und diese Mine zu einem profitablen Betrieb gemacht werden könnte?

Peter J. Hawley: Nuestra Senora wurde früher von ASARCO (American Smelting and Refining Company) über einen Zeitraum von nur 10 Jahren und mit 400 t Tagesverarbeitung betrieben. Also haben sie in diesen 10 Jahren ca. 1,2 Mio. t mit rund 0,5 g/t Gold, 300 g/t Silber, 1% Kupfer, 3,5% Zink und 3,5% Blei gewonnen. Man muss daran erinnern, dass von der Betriebszeit von 1956 - 1964 die Metallpreise nur einen Bruchteil der heutigen Preise ausmachten - sie nahmen also nur das hochgradige Material heraus. Im Falle von Nuestra Senora haben sie nur an der Oberfläche gekratzt und seit wir übernommen haben, wurde die Lagerstätte um Millionen Tonnen an Metallinventar vergrößert. Während ich das schreibe, bauen wir 35.000 t ab und verarbeiten sie, also fast eine halbe Million Tonnen pro Jahr und damit fast die Hälfte dessen, was ASARCO in 10 Jahren ausgebeutet hat.






Jan Kneist: Letztendlich hat sich dieser Plan ausgezahlt und Du und Dein Team haben nicht nur die Mine wiedereröffnet, sondern sogar eine komplett neue Minen-Infrastruktur und eine brandneue Verarbeitungsanlage gebaut! Wie viel wurde seit dem Jahr 2000 ungefähr investiert?

Peter J. Hawley: Seit wir begannen und einschließlich der ca. 135.000 m Bohrungen haben wir in die Minen-Entwicklung, Minenausrüstung, 11 km Wasserleitung, eine erweiterbare 2.000 t/Tag Verarbeitungsanlage, 34 km unternehmenseigene Stromleitung, Absetzbecken, Behausungen und zahlreiche weitere Anlagen ca. 110 Mio. CAD investiert. Sämtliche Infrastruktur und Ausrüstung ist auf dem neuesten Stand und nach kanadischen Standards errichtet, wobei der Hauptfokus auf einer preisgünstigen Produktion durch den Umschlag großen Volumens liegt.


Jan Kneist: Das ist eine Menge Geld, aber offenbar gut investiert, wie ich ja selbst gesehen habe. Lass uns jetzt zu den Ergebnissen der Investitionen kommen. Wie hoch liegt die aktuelle Produktion und wie viele Reserven und Ressourcen hat Nuestra Senora?

Peter J. Hawley: Aktuell beträgt das Minenleben 8 Jahre. Wir investieren dieses Jahr 2 Mio. CAD in der Mine für Bohrungen, die unsere Reserven- und Ressourcenbasis erweitern werden. Während ich das schreibe, verarbeiten wir 35.000 t im Monat bzw. ca. 1.200 t pro Tag und wir sind weiter dabei, in jedem Quartal den Mühlendurchsatz und damit die Produktion hochzufahren. An der Oberfläche, nahe der Verarbeitungsanlage, liegen 40.000 t mineralisiertes Material für die Verarbeitung bereit, in der Mine liegen ca. 12.000 t gebrochenes Erz.


Jan Kneist: Das ist schon sehr gut, es wurde aber letzten Oktober noch besser, als ein sehr wichtiges Geschäft ausgehandelt wurde: Die Übernahme von Platte River Gold durch Scorpio. Du kannst darüber sicher stundenlang referieren, aber was sind die Schlüsselfakten, auch bezüglich neuer Ressourcen?

Peter J. Hawley: Platte River war ein privates Unternehmen, das 6 großen Finanzinstituten gehörte (Tocqueville Fund, Libra Fund, Sprott Asset Management, US Global, um nur einige zu nennen) und einen großen Landblock nördlich, direkt angrenzend an unser Projekt, hielt. Dort befinden sich 42 identifizierte Lagerstätten. Von diesen 42 erfuhren 3 umfangreiche Arbeiten durch Platte und besitzen NI 43-101 Ressourcen hoher Güte, metallurgische Auswertungen, vorläufige Studien zur Wirtschaftlichkeit und diese 3 Lagerstätten sind nur ca. 8 km von unserer Verarbeitungsanlage entfernt und eine davon kann im Tagebau abgebaut werden.

Verwendet man nur das gewinnbare Metall der 3 Lagerstätten, dann sind 121,2 Mio. oz Silberäquivalent, davon 62,9 Mio. oz Silber, enthalten, so dass wir für das von uns eingefädelte Geschäft nur 0,40 $ je Unze bezahlt haben. Dieser Kauf rechnet den Wert des ihnen (Platte River) gehörenden Landes bei den Lagerstätten nicht mit ein, ebenso wenig eine 400 t/Tag verarbeitende Anlage in Cosala mit Mine plus die 39 anderen Lagerstätten. Tatsächlich haben wir es also für weniger als 0,40 $ je Unze bekommen und ich fände es schwer zu glauben, dass nicht noch viele weitere Unzen in Zukunft gefunden werden.


Jan Kneist: Ok, das hört sich nach einem perfekten Deal an, der Scorpio zu einem mittelgroßen Produzenten machen wird. Dein Personal kennt die Gegend und weiß, wie man dort arbeitet und Scorpio hat außerdem noch eine Menge Ressourcen hinzugewonnen. Wie hoch ist jetzt die Gesamtressource?

Peter J. Hawley: Nach der Zufügung der beschriebenen Ressourcen von Platte River zu unserem gegenwärtigen 8-jährigen Minenleben haben wir jetzt 236,3 Mio. oz Silberäquivalent, wovon 85,3 Mio. oz reines Silber sind. Wir haben die Möglichkeit, die Verarbeitungsanlage kostengünstig auf 4.000 t Tagesleistung zu erweitern. Mit der San Rafael Tagebaulagerstätte, die fast keiner Beräumung von Deckmaterial bedarf, werden wir bis Mitte 2012 den Durchsatz auf 4.000 t hochfahren - schnell und kosteneffizient.


Jan Kneist: Also fast eine Verdoppelung der Ressourcen, aber noch wichtiger für einen Silberinvestor - ein großer Zugewinn an Silberunzen von 22,3 auf 85,3 Mio. oz! Wie ich in meinem eigenen Artikel ausgerechnet habe, wuchs die Anzahl Unzenäquivalent je Aktie trotz Verwässerung von 1,03 auf 1,26 oz.

Peter J. Hawley: In der Realität ist es wohl mehr als das, denn du musst bedenken, was die anderen Lagerstätten beherbergen und dass die Lagerstätten mit Ressourcen offen sind und um zukünftige Entdeckungen erweitert werden. Aber der Knackpunkt ist, dass wir mit dieser einfachen Transaktion jetzt das gesamte Cosala Camp kontrollieren, mit zentraler Verarbeitungsanlage, zentralen Büroeinrichtungen und dass alles in weniger als 2 Jahren sehr modern errichtet wurde, um Kosten niedrig zu halten und effizient zu arbeiten.






Jan Kneist: Wertschaffung ist wichtig, weil die meisten Unternehmen nur verwässern, ohne irgendwelchen Wert zu schaffen. Was wird als nächstes bezüglich der Produktionserweiterung passieren?

Peter J. Hawley: Im aktuellen Jahr 2010 werden wir ca. 2 Mio. oz Silberäquivalent produzieren. Das springt auf 4,1 Mio. oz in 2011 und dann auf 6,22 Mio. oz in 2012. Es ist wichtig, anzumerken, dass wir nicht statisch auf 2012 hinlaufen. Wir fühlen uns aber wohl damit, zunächst nur so weit in die Zukunft zu blicken.

Open in new window


Jan Kneist: In der Tat, wenn Du das erreichst, ist Scorpio ein Mittelklasseunternehmen mit beträchtlicher Produktion. Angenommen es wird so erreicht, wie hoch wäre der Ausstoß an Silberunzen dann?

Peter J. Hawley: Wie gesagt, 6,22 Mio. oz Silberäquivalent, darin 2 Mio. oz Silber. Für mich ist aber noch wichtiger, dass wir kein Junior-Produzent mehr sind und wegen der niedrigen Betriebskosten weitere Ratings aus der Finanzwelt erhalten werden. Aufgrund des kostengünstigen Tagebauabbaus werden unsere Betriebskosten von 39,47 USD je Tonne (2009) auf 28,23 USD je Tonne im Jahre 2012 sinken, wenn wir ober- und unterirdisch abbauen und 4.000 t pro Tag verarbeiten bzw. 1,32 Mio. t pro Jahr. Das wird sich in einen beträchtlichen Gewinn aus dem produzierten Metall verwandeln und wir werden gewiss zu einem der günstigsten Produzenten, was Kosten je Unze angeht, werden.


Jan Kneist: Zwei Millionen Unzen sind eine beträchtliche Menge, aber es gibt auch weiterhin eine große Komponente an Basismetallen. Welche Maßnahmen werden ergriffen, um sich gegen einen möglichen Preisverfall der Basismetalle abzusichern, falls die Weltwirtschaft doch wieder einbrechen sollte?

Peter J. Hawley: Nun, das ist einfach zu beantworten. Zunächst, wie ich weiter oben sagte, die niedrigen Produktionskosten werden einen immer retten, wenn die Metallpreise fallen. Zweitens, die Lagerstätten, die wir haben, besitzen hochgradige Kernsektionen und falls es nötig ist, können davon zehren, bis die Metallpreise wieder steigen. Das wäre so ähnlich wie das, was wir im 1. und 2. Quartal 2009 gemacht haben, als alles zusammenbrach, einschließlich der Metallpreise. Drittens, auch wenn ich kein Fan davon bin, kann man Metalle hedgen, wenn sie sehr hoch sind und sich so gegen zukünftige Preisrückgänge wappnen.


Jan Kneist: Ich denke, dass Platte-Scorpio seine “Endgröße“ erreicht hat und jetzt intern wachsen kann. Stimmt das oder schaust Du Dich auch nach weiteren potentiellen Zielen um?

Peter J. Hawley: Wenn dir ein ganzes Minencamp gehört und du gerade mal an der Oberfläche gekratzt hast, ist es sicherlich nicht mehr nötig, sich anderweitig umzusehen. Wir können in diesem Gebiet locker über 500 Mio. oz haben; aber wenn es ein Asset unter Stress gibt, das zu unserem Profil passt, dann könnten wir zugreifen. Aber man muss sich der Tatsache bewusst sein, dass kostenintensive Silberproduzenten, die enge Adern abbauen, nicht zu einem Massen-Miner passen werden, da sie unsere Kosten erhöhen würden. Damit ist die Menge der möglichen Lagerstätten und Unternehmen begrenzt.






Jan Kneist: Peter, es gibt noch einen wichtigen Punkt, den wir anschneiden müssen. Scorpio hat seine Goldprojekte abgespalten und das neue Unternehmen “Scorpio Gold“ hat ein Goldprojekt in Nevada übernommen. Gib uns bitte einen kurzen Überblick über die beabsichtigte Produktion von Scorpio Gold, Kosten, Exploration etc.

Peter J. Hawley: Scorpio Gold ist seit Mai 2009 börsennotiert und wird in weniger als 2 Jahren den Status als mittelgroßer Produzent erreichen. In diesem Jahr wird das Unternehmen die Laugebecken reaktivieren und nur ca. 12.000 oz Gold zu Kosten von 110 USD je Unze produzieren. Die kommerzielle Produktion ist für 2011 mit 66.000 oz zu Kosten von 386 USD je Unze vorgesehen, gefolgt von 88.000 oz im darauffolgenden Jahr zu Kosten von 326 USD je Unze. Wir haben weitere 9.500 Morgen Land in Nevada rund um den Minenplatz abgesteckt und die Ergebnisse bis jetzt zeigen, dass die Mineralisierung weitverbreitet ist und damit erwarten wir, unsere Reserven bis nächstes Jahr um die Zeit auf über 1 Mio. oz Gold zu vergrößern.

Scorpio Mining hält mit ca. 28 Mio. Aktien ungefähr 34% des börsennotierten Unternehmens mit einem Marktwert von über 16 Mio. $. Die andere Aktionäre des Unternehmens sind nur 8 Fonds wie Tocqueville, Sprott, Libra, Ingalls, um ein paar zu nennen, also die gleichen Investoren wie in Scorpio Mining. Sie alle sehen die Wertschaffung bei Scorpio Mining und Scorpio Gold.

Jan, 2010 scheint ein großes Jahr für beide Unternehmen zu werden, denn sie schreiten mit steigender Metallproduktion voran.

Open in new window


Jan Kneist: Wenn auch hier eintrifft, was Du sagst, würde Scorpio Gold einen deutlich höheren Börsenwert als heute erreichen und Scorpio Mining auch Hebel auf den Goldpreis geben. Du beabsichtigst nicht, die von Scorpio Mining gehaltenen Aktien an Scorpio Gold an die Aktionäre auszugeben, richtig?

Peter J. Hawley: Bei der bestehenden Aktionärsstruktur von Scorpio Mining würde jeder Aktionär, wenn wir das täten, nur einen sehr kleinen Teil je Aktie von Scorpio Gold erhalten. Der zusätzliche Wert für die Scorpio Mining-Aktionäre liegt im steigenden Wert der Beteiligung, die Scorpio Mining hält und in der Tatsache, dass wir einen Kontrollblock am Unternehmen halten. Wenn also Scorpio Gold durch ein anderes Unternehmen übernommen wird, hätten sie an Scorpio Mining eine Prämie für die Beteiligung zu entrichten. Das ist es, was wir und auch die großen Finanzinstitute zur Zeit im Visier haben. Wir lehnen uns zurück und lassen die Beteiligung im Wert zulegen.


Jan Kneist: Ok, es bleibt als ein gutes Investment. Aber lass mich am Ende noch zum lokalen Einfluss von Scorpio Mining auf die Gegend um Cosala kommen. Das Unternehmen beschäftigt viele Bergleute aus der Gegend. Welche Veränderungen gab es in den letzten Jahren und wie würdest du Scorpios Bedeutung für die Gegend beschreiben?

Peter J. Hawley: Zum Zeitpunkt, an dem ich ankam, war die Stadt ein kleiner verschlafener Flecken ohne Infrastruktur. Jetzt ist es ein Ort mit Internet-Cafes, dem College der Universität von Sinaloa, Tennisplätzen, Schwimmbecken, Mobilfunk und die über 350 Jahre alte Stadt gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. Die Stadt ist mit Scorpio Mining als größtem Arbeitgeber in der Gegend auf eine Einwohnerzahl von über 25.000 Leuten gewachsen.

Im Bundesstaat Sinaloa ist unsere moderne Verarbeitungsanlage die einzige neue Anlage, die in den letzten 20 Jahren in Betrieb ging. Sie wird als Vorzeigeprojekt der Regierung von Sinaloa für andere Bergbauunternehmen und Investoren genommen und zeigt, warum man in dem Staat investieren soll. Zum Beispiel hat der Gouverneur von Sinaloa die Erneuerung der Straße vom Pan-America-Highway zur Stadt genehmigt - damit haben wir einen neuen Hochgeschwindigkeits-Highway zu unserer Mine und zur Stadt. Mit Scorpios Wachstum wächst der Bedarf für weiteres Personal und das setzt sich nach unten bis zu den lokalen Geschäften, Hotels und Angestellten fort und erhöht so den Lebensstandard. Scorpio schätzt, dass in Folge unseres Betriebs über 10 Mio. USD - direkt oder indirekt - nach Cosala geflossen sind.


Jan Kneist: Vielen Dank, Peter, für diese umfangreichen Informationen. Hast du noch ein letztes Statement für Deine Aktionäre in Deutschland?

Peter J. Hawley: Scorpio Mining hat all seine gesetzten Meilensteine erreicht und wird das auch in Zukunft. Du wirst vielleicht fragen, warum das Unternehmen diese Unterstützung durch Finanzinstitutionen aus Nordamerika und London hat und der Grund ist deren Glauben an das Management, das Projekt, die langfristige Vision und letztendlich wird sich all diese im Aktienkurs widerspiegeln. Ist die Aktie unterbewertet? Ja, das ist sie, aber die Zukunft des Unternehmens gibt einen Anhaltspunkt darauf, wohin der Aktienkurs im Verlauf gehen wird.


© Jan Kneist
Metals & Mining Consult Ltd.



Hinweis gemäß § 34 WpHG: Mitarbeiter und Redakteure der Metals & Mining Consult Ltd. halten folgende in dieser Ausgabe/Artikel besprochenen Wertpapiere: Scorpio Mining Corp.