AgriMarine - aggressives Wachstum in China
14.06.2010 | Olaf Hordenbach
AgriMarine Inc. / WKN: A0Q 9UJ / CA: FSH
AgriMarine verffentlicht ein wichtiges Update zum Fortschritt in China. Mit dem Aufbau eines zweiten Fischtzuchttanks kann die Kapazität nun in kurzer Zeit verdoppelt werden. Der erste Tank wurde im letzten Jahr ins Wasser eines Stausees in der Region Bauxi eingelassen und mit Fischen besetzt. Diese Fische sind nun im Säptsommer/Herbst 2010 fangreif. Sie sollen unter anderem in chinesischen 5-Sterne-Hotels zum Verzehr angeboten werden. AgriMarine erhofft sich davon eine breite Werbung für seine Fischprodukte.
Zudem will das Unternehmen damit zeigen, dass es ber eine technisch wettbewerbsreife und kostengnstige Methode verfügt, Fisch in großen Mengen zu züchten, ohne dabei die Umwelt zu belasten. Ein heißes Thema, das weltweit für Aufsehen sorgt. Denn die traditionellen Fischfarmen schädigen die Umwelt durch den Ausstoß von Futter- und Kotresten massiv. Bei AgriMarine werden diese Reste aufgefangen und entsorgt. Denn die Fisch werden in geschlossenen Wasserbecken gezüchtet, die rund 3.000 Kubikmeter Wasser enthalten. Die Becken sind mit Kameras ausgestattet, so dass die Fische jederzeit überwacht werden können. Zudem kann genau festgestellt werden, wann die Fische satt sind. Das spart Futterkosten, ein extremer Kostenfaktor bei der Fischzucht. Zudem können sich die Fische nicht durch Bakterien aus der Umwelt anstecken. Der massive Einsatz von Medikamenten wird so minimiert.
Ziel von AgriMarine ist es, in kürzester Zeit in der Fischzuchtanlage in Bauxi auf eine Jahreskapazitt von fünf Millionen Lachsfische zu kommen. In China ist das eine sehr beliebte Speisefischart, die derzeit zum Teil noch aus dem Ausland, etwa aus Norwegen, via Flugzeug importiert werden muss. Das belastet die Umwelt und ist teuer. “Wir wollen aggressiv in China expandieren“, so Richard Buchanan, CEO von AgriMarine.
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