Kambodscha stoppt China und Vietnam Schweine-Importe
17.08.2007 | Sebastian Hell
RTE Phnom Penh - (www.emfis.com) - Die Regierung Kambodschas hat gestern sämtliche Importe von lebenden Schweinen aus China und Vietnam untersagt.
Hintergrund sind Befürchtungen, dass in den Ländern grassierende Erkrankungen auf die einheimischen Bestände übergreifen und diese vernichten könnten. In China war die so genannte Blauzungenerkrankung bei Schweinen Auslöser für die Verknappung auf dem Fleischmarkt und ist bisher immer noch nicht endgültig in den Griff bekommen worden. Hier kam es zu neuen Krankheitsfällen.
Im benachbartem Vietnam sind inzwischen 26 Menschen in einem Krankenhaus in Hanoi mit einer bakteriellen Infektion von den kranken Schweinen eingeliefert worden. Bisher sollen zwei daran verstoben sein. Der Einfuhrstopp wird zu einer gewollten Verringerung von Schweinefleischprodukten führen, welche bisher durch den Schmuggel aus Vietnam auf Hochtouren liefen, den einheimischen Markt überschwemmten und die eigenen Bauern unter Druck setzten.