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Venezuela plant Erdgas-Pipeline nach Kuba

13.08.2007  |  Sebastian Hell

RTE Caracas - (www.emfis.com) - Hugo Chavez, der Präsident von Venezuela, hat sich für den Bau einer unterirdischen trans-karibischen Erdgas-Pipeline ausgesprochen. Mit dieser sollen künftig sowohl Haiti und Puerto Rico als auch Kuba mit Erdgas versorgt werden. Als Alternativ-Plan, so Chavez im Staatsfernsehen Venezuelas, komme der Bau einer Gasverflüssigungsanlage in Haiti in Betracht, die binnen zweier Jahre fertiggestellt werden könne.

Venezuela verfügt über Erdgas-Reserven im Umfang von rund 4,2 Billionen Kubikmetern. Das bisher geplante Projekt, eine Pipeline von dort nach Argentinien zu bauen, sei laut Chavez wegen des Widerstands Brasiliens auf Eis gelegt worden.

Von der Weltbank wird die trans-karibische Pipeline bisher grundsätzlich unterstützt. Die USA haben aber bereits ihren Widerstand gegen das Projekt angekündigt, da damit auch das kommunistische Kuba beliefert werden würde.