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ETCs: Bestände in Palladium- und Gold-ETCs im Allzeithoch aufgrund steigender Nachfrage nach physischen Anlagegütern

24.09.2009  |  ETF Securities

Die Nachfrage nach physisch hinterlegten Edelmetall-ETCs ist vergangene Woche wiederum stark gestiegen. Die Palladium- und Gold-Bestände von ETF Securities sind auf ein Rekordhoch gestiegen. Zuflüsse in Gold-ETCs waren besonders deutlich: ETFS Physical Gold (PHAU) und Gold Bullion Securities (GBS) haben um 93 Millionen US-Dollar zugelegt. Die Goldbestände von ETF Securities liegen damit bei 8,297 Millionen Unzen, ein Plus von 38 Prozent seit Beginn des Jahres.

Zuflüsse in Gold-ETCs sind weiterhin stark gewachsen, obwohl der Goldpreis im Laufe der Woche von seinem Hoch von 1.024 US-Dollar pro Unze auf 1.007 US-Dollar gesunken ist. Zuflüsse in Gold-ETCs sind im allgemeinen recht unabhängig von der Entwicklung des Goldpreises. Die meisten Goldkäufe stammen von institutionellen Investoren, die das Metall als langfristige Absicherung gegen Risiken wie Inflation oder Abwertung des US-Dollars einsetzen.

Bestände in ETFS Physical Platinum (PHPT) haben ihren Höchsstand erreicht und sind auf 354.967 Unzen gestiegen (entsprechend 466 Millionen US-Dollar zu Preisen von Montag). Die Nachfrage nach PHPT und ETFS Physical Palladium (PHPD) ist nach einem Tief im vergangegen Jahr stark gewachsen, und die Bestände sind um 108 bzw. 197 Prozent gestiegen. Der Anstieg der Platin- und Palladiumpreise beruht auf der Erholung auf dem KfZ-Markt sowie besseren Indikatoren für wichtige Produktionszweige. Investoren nutzen PHPT und PHPD, um einen direkten Zugang zu diesen Erträgen zu bekommen.


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