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Camec schließt Kobalt-Abnahmevertrag mit chinesischem Unternehmen

06.07.2009  |  Redaktion

Die Central African Mining and Exploration Company plc (Camec) hat mit dem Unternehmen Zheijang Galico Cobalt & Nickel Materials, einem der größten Hersteller chemischer Salze Chinas, einen langfristigen Abnahmevertrag über die gesamte Jahresproduktion der Mukondo Mountain Mine abgeschlossen. Die in der Demokratischen Republik Kongo beheimatete Mine produziert jährlich zwischen 6.000 und 8.000 t Kobalt in Konzentrat. Galico wird die Produkte zum jeweiligen Marktpreis kaufen.

Camecs Board of Directors sieht in dem Liefervertrag die Gelegenheit, die Präsenz in einer der am schnellsten wachsenden Wirtschaft der Welt zu verstärken und Zugang zum Netzwerk der internationalen Verkaufs- und Absatzmärkte zu erlangen. Die Kobaltproduktion verlaufe derzeit sehr gut; im Finanzjahr 2009/2010 werde man das Produktionsziel von 8.000 t Kobalt erreichen, so CEO Andrew Groves.

Im September soll die Anlage zur Lösungsmittel- und elektrolytischen Extraktion von Kobalt in Betrieb genommen werden. Sie soll im Jahr 3.200 t Kobalt produzieren; die volle Produktion soll im März 2010 erreicht werden. Mittels dieser Anlage sollen die Gesamtkosten generell gesenkt werden.

Andrew Groves sagte, gemeinsam mit der Kupferproduktion der Luita Mine und der Transportunternehmung Sabot verfügt Camec über drei Einkommensquellen, die eine solide Grundlage für zukünftiges Wachstum bieten.

Die im Oktober 2008 angekündigte Übernahme von Galico wird nun doch nicht durchgeführt. Die Rohstoffmärkte und das generelle wirtschaftliche Klima seien weiterhin zu unsicher.


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