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Implats baut Projekte in Simbabwe weiter aus, könnte Südafrika überholen

20.02.2009  |  Redaktion

Wie Impalas CEO David Brown in einem Interview mit Mining Weekly Online sagte, haben die Projekte in Simbabwe das Potential, Südafrika beim Platinausstoß zu überholen. Das langfristige Ziel des Unternehmens bleibe nach wie vor, eine Million Unzen in Simbabwe zu produzieren. Man verfüge über eine beträchtliche Ressource und - mit der richtigen Strategie und wirtschaftlicher Stabilität - könnten die Projekte in Simbabwe größer werden als die in Südafrika.

Man werde abwarten müssen, inwiefern die neue Regierung ein sicheres und stabiles politisches Klima schaffen könne. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen in den Projekten Zimplats und Mimosa 5.000 Menschen. In die Projekte werden zusätzlich 2,3 Mrd. Rand investiert. Bei dem wirtschaftlichen Wiederaufbau des Landes könnte Implats daher eine wichtige Rolle spielen.

In den sechs Monaten bis Dezember wurden 1,1 Mio. Tonnen Erz gefördert. In dem Zeitraum wurde der Ausstoß um 15% gesteigert. Dies entspricht 47.000 oz Platin. Die Kosten stiegen nur mäßig um 5% auf 1.350 $/oz, obwohl man mit höheren Abbaukosten konfrontiert wurde.

Die Entwicklungsarbeiten verlaufen planmäßig. Zimplats soll ab 2010 jährlich 180.000 oz raffiniertes Platin produzieren. Auf Mimosa wurde erstmalig innerhalb von sechs Monaten eine Million Tonnen Material abgebaut. Die Produktion stieg auf 34.000 oz Platin in Konzentrat. Die Cashkosten stiegen um 18% auf 955 $/oz. Die Optimierung wurde abgeschlossen und noch in diesem Jahr wird man die stabile Produktion von 100.000 oz Platin pro Jahr erreichen.

Simbabwe wendet für den Platinabbau ein gesondertes Regelwerk an. Die Regierung hat erkannt, dass diese Industrie der Gesamtwirtschaft zum Aufschwung verhelfen könnte.


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