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Petrobras arbeitet am Boden für mehr

08.07.2024 | 15:15 Uhr | Kämmerer, Christian
Das brasilianische und halbstaatliche Mineralölunternehmen Petrobras (Petroleo Brasileiro S.A.) hatten wir vor rund vier Monaten, konkret am 8. März, hier im Visier. Damals erschütterten schwache Quartalszahlen den Rohstoffriesen und sorgten für einen direkten Rücklauf bis zur Unterstützung von 6,63 EUR. Nach einer impulsiven Gegenbewegung wurde schließlich nochmals das Level von 6,63 EUR attackiert und temporär sogar unterschritten. Warum die Aktie dennoch an einem Boden arbeitet, wollen wir im Nachgang genauer bewerten.


Quelle Chart: stock3


Fazit:

Der zweite Rücklauf in Richtung der Unterstützung 6,63 EUR ließ, aufgrund eines zusätzlich neuen Mehrmonatstiefs, die Anleger zweifelsfrei ins Schwitzen kommen. Jedoch nahezu punktuell am Tiefpunkt vom Oktober 2023 wieder erste Käufer zugriffen und abermals eine Erholungsbewegung eingeleitet werden konnte. Diese Erholung führte bislang zum Bruch der kurzfristigen Abwärtstrendlinie und lässt durchaus weitere Chancen auf der Oberseite zu. Wichtig dabei nicht nochmals die Unterstützung rund um 6,63 EUR zu unterschreiten.

Verbleibt die Aktie folglich auf dem Niveau rund um 7,00 EUR, erlaubt sich eine baldige Attacke auf den Widerstand bei 7,22 EUR. Oberhalb davon würde sich weiteres Potenzial bis zur Kreuzwiderstandszone von 7,57 und 7,99 EUR eröffnen. Über 8,00 EUR je Anteilsschein wären die Bullen wieder klar am Zug. Jedoch ebenso auch schon reichlich Performance erzeugt worden wäre. Allerdings darf eben auch das Risiko einer weiteren Schwäche nicht ausgeschlossen werden. Jenes würde sich bei einem nochmaligen Rutsch unter das Level von 6,63 EUR generieren. Zumindest müsste man in diesem Fall mit einer weiteren Kursschwäche bis zum Level der jüngsten Tiefs bei 6,35 EUR rechnen.

Dort findet sich neben dieser Horizontalunterstützung zugleich die Aufwärtstrendlinie vom Oktober 2020. Welche sicherlich einen Halt bieten dürfte. Falls nicht, wäre die generelle Aufwärtstrendstruktur gebrochen und eine mittel- bis langfristige Talfahrt beziehungsweise Ausdehnung der Korrekturbewegung bis zur Marke von mindestens 5,65 EUR zu berücksichtigen. Dort müsste man in weiterer Folge die generelle Situation neu bewerten, um im Kontext der Rahmenbedingungen eine weitere Tendenz abzuleiten.


Quelle Chart: stock3


Long Szenario:

Die Chancen für eine Bodenbildung mit weiterer Performance sind gegeben. Wichtig hierbei allerdings die Notwendigkeit eines Anstiegs über 7,22 EUR, um zusätzliche Kaufbereitschaft zu erzeugen. In weiterer Folge wären dann Kurssteigerungen bis zur entscheidenden Kreuzwiderstandszone von 7,57 bis 7,99 EUR zu erwarten.


Short Szenario:

Sollten die Kurse jedoch zeitnah wieder gen Süden kippen, müsste man speziell bei einem nochmaligen Abtauchen unter die Unterstützung von 6,63 EUR mit wieder aufkommendem Verkaufsdruck bis 6,35 EUR rechnen. Unterhalb davon wären die Bären wieder klar im Vorteil, sodass es weiter abwärts bis mindestsens 5,65 EUR gehen dürfte.


© Christian Kämmerer
Freier Finanzanalyst
www.TA4YOU.com



Offenlegung gemäß § 34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.
 
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