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Charttechnik: Silber - weiterhin im Schlepptau

05.09.2008 | 8:09 Uhr | Kämmerer, Christian
Die charttechnischen Tendenzen zu Silber sind aus Bullensicht weiterhin keineswegs erfreulich und es mehren sich die Anzeichen, dass das Ende der Korrektur noch nicht gekommen ist. Zudem schloss der Goldpreis gestern erneut unter 800 Dollar je Unze und der Euro zum Dollar durchbrach in der laufenden Woche eine mehrjährig bestehende Aufwärtstrendlinie und steht z. Zt. auf bzw. nahe der Jahrestiefststände. Ob nun noch vor dem Wochenschluss verstärkt die Käuferseite bei Silber zum Zuge kommt darf bezweifelt werden, es scheint als wolle Silber abermals die Tiefs der letzten Wochen testen. Das Verhalten des Silberpreises auf diesem Niveau muss nun genau analysiert werden. Sofern neue Tiefs (auf Schlusspreisbasis) markiert werden und evtl. erneut zusätzliche Panikverkäufe einsetzen, ist ein weiterer Preisrutsch in Richtung der runden 10 Dollar-Marke äußerst wahrscheinlich.


Quelle Charts: Tradesignal Web Edition


Fazit:

Die Volatilität ist derzeit nichts für schwache Nerven, zumal der Abwärtstrend weiterhin sauber intakt ist und das einzige was derzeit Mut zur Hoffnung machen könnte, die am Boden liegenden Indikatoren und Oszillatoren sind. Doch verdeutlichen eben diese Preisableitungen im verweilen des überverkauften Niveaus eher eine starke Trendintensität als eine mögliche Umkehr. Das einzige was dem Silberpreis nunmehr helfen könnte, wäre eine dynamische Gegenbewegung von mehr als 10% inklusive Preisstände von über 14 Dollar. Andernfalls verdeutlicht Silber durch neue Tiefs die anhaltende Preisschwäche und mit dem Bruch der Marke von 12,50 Dollar wird ein Abverkauf bis zunächst 11,50 Dollar möglich. Da die 10 Dollar-Marke in "Sichtweite" liegt, kann ein Folgeabverkauf mitsamt Touch dieses Preislevels nicht ausgeschlossen werden.



Quelle Charts: Tradesignal Web Edition


Long Szenario:

Die Hoffnung stirbt zuletzt und Silber überrascht mit einem Anstieg über das Preislevel von 13,50 Dollar. Diese Gegenbewegung könnte mitsamt der Ausbildung eines Doppelbodens für Preise oberhalb von 14 Dollar für weitere Schübe bis zunächst 16 Dollar sorgen. Aufgrund der Bewegungsintensität hellt sich das trübe Chartbild auf und es darf auf einen Jahresendspurt gesetzt werden.


Short Szenario:

Durch das Unterschreiten des Preislevels von 12,50 Dollar generiert Silber weiteres Abwärtspotenzial bis zunächst 11,50 Dollar. Wie bereits geschildert, könnte sich an diesen Abwärtslauf ein weiterer Abverkauf anschließen und den Preis folglich bis zur runden Marke von 10 Dollar führen. Ob Silber dieses zweistellige Niveau halten kann muss/wird sich zeigen.


© Christian Kämmerer
 
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