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Anglo American nach Sell-Off bullisch in 2024?

02.01.2024 | 10:04 Uhr | Kämmerer, Christian
Das britisch/südafrikanische Minenunternehmen Anglo American Plc setzte, im Hinblick zur vergangenen Analyse vom 29. September, keineswegs zu einer bullischen Ausrichtung an. Vielmehr dominierte Unsicherheit und letztlich der bärische Druck, welcher die Aktie bis zum Jahresausklang sogar auf neue Tiefs führte. Ob sich im neuen Jahr andere Aussichten eröffnen, wollen wir zum Auftakt für 2024 im nachfolgenden Fazit bewerten.


Quelle Chart: stock3


Fazit:

Die Aktie verblieb in 2023 in ihrem Status einer relativen Schwäche. Mit dem Tiefpunkt vom 13. Dezember bei 19,40 EUR vs. einem Goldpreis nahe Allzeithoch in US-Dollar, unterstrich die Aktie dabei ihren unveränderten Status einer relativen Kursschwäche. Im Bereich der Unterstützung von 19,89 EUR sowie der unteren Trendlinie gelang jedoch eine bislang bullische Umkehr. Diese trifft in Kürze auf die Kreuzwiderstandszone von rund um 26,00 EUR. Dort sollte sich zunächst der Verlauf für den Jahresstart und den ersten weiteren Wochen entscheiden.

Ein Ausbruch dürfte dabei weiteres Potenzial auf der Oberseite versprechen und den Titel für das frische Handelsjahr ins Rampenlicht rücken können. Speziell oberhalb von 26,96 EUR und dem dort ebenfalls verlaufenden gleitenden 200-Tage-Durchschnitt (EMA - aktuell bei 26,75 EUR) erlaubt sich weiteres Aufwärtspotenzial in Richtung von 29,58 EUR beziehungsweise rund 30,00 EUR. Ein Anstieg über das Level von 30,00 EUR je Anteilsschein würde zusätzlich die mittel- bis langfristigen Aussichten für die Aktie erheblich aufhellen.

Doch was, wenn die Bullen versagen und die Aktie in ihrem übergeordnet unveränderten Bias der Schwäche verbleibt? Ein Abdrehen gen Süden rund um 26,00 EUR würde den Bären hierbei buchstäblich in die Karten spielen. Zunächst müsste man in diesem Fall einen Rücklauf bis mindestens 21,94 EUR einplanen, bevor es nochmals zu einem Test der bereits angesteuerten Unterstützung von 19,89 EUR kommen dürfte.

Neue Verlaufstiefs unterhalb von 19,40 EUR wären dabei das Worst-Case-Szenario für Aktionäre, da sich nachfolgende Verluste bis unter die nächste Unterstützung bei 18,48 EUR hinaus ausdehnen könnten. Dabei könnte es in der Konsequenz zu weiteren Abgaben bis rund um 15,00 EUR und tiefer kommen.


Quelle Chart: stock3


Long Szenario:

Der übergeordnete Abwärtstrend lastet unverändert auf der Aktie. Jedoch ein Anstieg über rund 27,00 EUR etwas Licht am Ende des Tunnels aufwirft. In der Folge würde sich eine weitere Performance zur runden Marke von 30,00 EUR eröffnen, welcher das mittel- bis langfristige Bild erheblich verbessern könnte.


Short Szenario:

Die Bullen wetzen ihre Tatzen und es scheint. Mehr allerdings auch nicht, da es in Bälde wieder zu einer Kursschwäche kommen könnte. Sollte die Aktie nämlich im Bereich von rund 26,00 EUR wieder in eine erhöhte Abgabebereitschaft übergehen, könnte sich das bärische "Spiel" wieder/weiter fortsetzen. Verluste bis 21,94 und 19,89 EUR wären die Konsequenz.


© Christian Kämmerer
Head of German Speaking Markets
www.jfdbrokers.com



Offenlegung gemäß § 34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.
 
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