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GreenX Metals Ltd.: Interessantes Urteil aus einem anderen Prozess

25.08.2022 | 18:00 Uhr | Huster, Hannes, Der Goldreport
GreenX fordert vor einem internationalen Schiedsgericht einen Schadenersatz von 1,3 Milliarden AUD von Polen, nachdem das Land aus Sicht von GreenX Metals mehrere Verträge gebrochen hat.

Wie so ein Prozess ausgehen kann, sah man gestern beim englischen Unternehmen Rockhopper Exploration (UK: RKH): Link.

Rockhopper hat das Land Italien in einem ähnlich gelagerten Fall verklagt und gestern wurde das Urteil gesprochen. Das Gericht hat dem Unternehmen Recht gegeben und eine Kompensation von 190 Millionen Euro zugesprochen, die Italien nun innerhalb von 120 Tagen an die Firma bezahlen muss:



Laut meinen Recherchen hat Rockhopper auf 350 Millionen USD geklagt und bekommt nun 190 Millionen Euro, also rund 55% der geforderten Summe.

Die Aktie lag dann gestern knapp 80% in der Pluszone:



Fazit:

Wenn sich Prozessfinanziers eines solchen Falles annehmen, dann gehen sie davon aus, dass sie gute Argumente haben, diesen zu gewinnen. Auch Rockhopper hatte einen Prozessfinanzier, der die Klage gegen Erfolgsbeteiligung (20%) übernommen hat. Der Finanzier erhält so 38 Millionen Euro für seine erfolgreichen Dienste.

Bei GreenX ist der Fall ähnlich. Auch hier finanziert Litigation Capital Management (UK: LIT) die Kosten für den Prozess und die Rechtsberatung gegen eine Erfolgsbeteiligung.

Die Schadenersatzforderung liegt bei 1,3 Milliarden AUD. Würde man "nur" 50% davon erhalten, wären dies 650 Millionen AUD bei einem Börsenwert von aktuell 68 Millionen AUD.



© Hannes Huster
Quelle: Auszug aus dem Börsenbrief "Der Goldreport"



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