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Gold inmitten der Zinswende - Nur wenige Anleger glauben jetzt noch an dieses Szenario!

30.07.2022 | 9:01 Uhr | Schröder, Robert
Und wieder hat die US-Notenbank es getan. Am 27. Juli hat Fed-Chef Jerome Powell den Leitzins um weitere 75 Basispunkte auf die Spanne von 2,25 bis 2,50 Prozent angehoben. Die Aktienmärkte reagierten gelassen und konnten die Aufwärtsbewegung der letzten Wochen sogar stabil fortsetzen.

Und auch Gold zeigte sich unbeeindruckt und präsentierte sich ebenfalls sehr robust. Hier sahen wir mit 2,23 Prozent sogar die beste Handelswoche seit Ende Februar! Im angespannten Gold-Markt mag das schon etwas heißen. Kann Gold jetzt trotz oder gar wegen der einleiteten Zinswende endlich wieder glänzen?


Gold: Trendkanal futsch vs. perfekte ABC-Flat-Korrektur

Im Rahmen der letzten Analyse vom 17. Juni “Goldpreis nach historischer Zins-Entscheidung der FED: Was sagt jetzt die Charttechnik?” sah der Wochen-Chart konstruktiv positiv aus. Entsprechend dem Trendkanal sah es nach steigenden Kursen in Richtung 2.000 USD Marke aus.

Das vorgestellte ABCDE-Setup hat sich allerdings mit dem sich anschließenden schnellen und überraschenden Ausbruch nach unten sowie den signifikanten neuen Jahrestiefs bei 1.681 USD nicht bestätigt.

Der Trendkanal, der die Aufwärtsbewegung seit dem Jahr 2016 eingerahmt hat, wurde damit nach unten verlassen. Rein charttechnisch ist der Aufwärtstrend damit Geschichte. Rein aus diesem Blickwinkel ist Gold damit jetzt uninteressiert. Neue Hochs eher unwahrscheinlich.



Es bleiben aber noch die Elliott Wellen, die den Wochen-Chart in einem ganz anderen, besseren, Licht erscheinen lassen! Die Tatsache, dass wir bei Gold im März dieses Jahres an den Allzeithochs (aus dem Sommer 2020) vorbeigeschrammt sind, deutet – wie an dieser Stelle bereits mehrfach geschrieben – auf einen starken inneren Trend hin. Daran kann grundsätzlich festgehalten werden.


2.075 USD plus X für Welle 5

Zusätzlich kommt jetzt noch folgender Punkt hinzu: Mit dem jüngsten Sommertief hat Gold "zufällig" ziemlich genau das Tief der Welle A aus dem März 2021 (1.677 USD) getestet. Die Abweichung beträgt hier kaum 5 USD. Auch das Zwischentief aus dem August 2021 (1.678 USD) spielt in diesem Zusammenhang eine tragende und stützende Rolle.

Im Zusammenspiel ergibt sich nach Elliott Wave ein nahezu perfektes Bild einer ABC-Flat-Korrektur. Welle A war offenbar 3-wellig, Welle B war auch irgendwie 3-teilig und Welle C passenderweise 5-teilig. Das Juli-Tief ist demnach als finales Ende der volatilen Korrekturbewegung in Gestalt der Welle 4 seit dem August 2020 anzusehen.

Entsprechend dazu besteht bei Gold jetzt die reelle Chance einer ungeahnten scharfen und schnellen Aufwärtsbewegung im Rahmen der Welle 5. Hier sind neue Rekordhochs über 2.075 USD eher Pflicht als Kür. Darüber hinaus kann man sich sicher noch höhere Kursziele von 2.100 bis hinzu ca. 2.400 USD zurechtbiegen.

Wie diese Kursziele zu der angelaufenen Zinswende passen? Keine Ahnung. Wie passt der aktuelle Goldkurs zu den aktuell Inflationsraten auf dem höchsten Stand seit Jahrzehnten?


© Robert Schröder
www.Elliott-Waves.com


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