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EU-Taxonomie: Ein großer Sieg für die Kernenergie!

08.07.2022 | 7:00 Uhr | Pfauntsch, Uli, CompanyMaker
Stärkste Abkopplung von den Fundamentals aller Zeiten

Wir erleben im Uranmarkt nahezu auf Wochenbasis so starke Katalysatoren, wie es sie in Zeiten des Uran-Bärenmarktes in einem ganzen Jahr nicht gegeben hat. So hat Südkorea nicht nur bekannt gegeben, seine Reaktorflotte, die 11 Millionen Pfund Uran/Jahr benötigt nicht stillzulegen, sondern diese Nachfrage durch den Bau zusätzlicher Reaktoren sogar noch zu steigern. Eine 180-Grad-Kehrtwende des neuen Präsidenten Südkoreas!

Der japanische Premierminister Fumio Kishida sagte am Sonntag, er plane, den Neustart von Kernkraftwerken im Land zu fördern und gleichzeitig ihre Sicherheit zu gewährleisten.

"Wir werden die Atomkraft im größtmöglichen Umfang nutzen", sagte Kishida, ebenfalls Präsident der regierenden Liberaldemokratischen Partei, als er während einer Diskussion zwischen neun politischen Parteivorsitzenden sprach. Der Neustart möglichst vieler japanischer Reaktoren und der Bau zusätzlicher Reaktoren ist einer der letzten fehlenden Domosteine für den anstehenden Uran-Bullenmarkt.


Fazit

Wir befinden uns derzeit in einer irrationalen Marktphase, in der das Kind (Uranaktien) mit dem Badewasser (Gesamtmarkt-Crash) ausgeschüttet wird. Angesichts der stärksten Fundamentals aller Zeiten für Uran, befinden sich die Preise der Uranaktien auf irrationalen Niveaus.

Auch im letzten Uran-Bullenmarkt kam es zu mehreren Korrekturen im Umfang von -30% bis -50%. Diesmal ist die durchschnittliche Uranaktie im Sprott Uranium Miners ETF um knapp -50% gesunken, viele Uranaktien haben vom Jahreshoch um mehr als -60% korrigiert.

Allerdings befinden wir uns in keinem "gewöhnlichen" Jahr. Für den S&P 500 war die erste Jahreshälfte die schlimmste seit 1970 und das Angst-Level in diesen Zeiten muss als historisch eingestuft werden. Die Preise handeln nicht auf Basis ihrer Marktgrundlagen, sondern den Emotionen der Marktteilnehmer.

Doch Fakt ist, dass sich die Ausweitung der Uran-Nachfrage in Länder wie Polen, Indonesien, Vietnam, Rumänien, Philippinen, Kasachstan, Niederlande, Südkorea, Finnland, Indien und selbst den Vereinigten Staaten und Europa intensiviert.

Wie lange sich die "Streckfolter" an den Märkten noch hinzieht ist unklar. Angesichts der immer stärker werdenden Fundamentals wäre es an der Zeit, dass der Uransektor auf eigenen Füßen steht und sich von anderen Asset-Klassen wie Tech, Energie, Krypto, Dow und S&P endlich abkoppelt.

Entscheidend für sämtliche Entwicklungen ist die Politik der US-Notenbank. Die USA befinden sich in der Rezession und wenn die straffe Geldpolitik nicht vor den Midterm Elections, die am 8. November stattfinden, gelockert wird, wird die Biden-Regierung ein beispielloses Debakel erleben.

Gut möglich, dass eine Umkehr der Notenbanker bereits im September erfolgt und der "Risk-On-Trade" umgehend einsetzt. Dann könnte es insbesondere in Gold-, Rohstoff-, und Uranaktien zu spektakulären Kursanstiegen kommen.

Doch dass die Uranpreise steigen müssen, ist angesichts einer jährlichen Nachfrage von circa 200 Millionen Pfund bei einem Angebot von nur rund 135 Millionen Pfund unvermeidlich. Für die zweite Jahreshälfte wäre es eine große Überraschung, wenn wir die Spotpreise nicht bei mindestens 60 bis 70 Dollar/Pfund sehen würden. Allein bis zum Erreichen der April-Hochs besitzen Uranaktien Potenzial von +100% bis +200%.

Sollten die Uranpreise im kommenden Jahr 100 Dollar, 150 Dollar oder 200 Dollar/Pfund erreichen, entfalten Uranaktien die stärkste Hebelwirkung im gesamten Aktienuniversum.

Die Investmentfirma Segra Capital sendete ihren Partnern am 21. Juni ein Marktupdate mit dem Titel "Bajonette bereitmachen". "Wir sind unglaublich begeistert über die Möglichkeit, die der Markt nun bietet … "Unsere favorisierten Namen handeln erneut auf fundamentalen Bewertungen, die wir als extreme Kauf-Zone bewerten".

Mein Rat: Lassen Sie sich von "Mr. Market" nicht Ihre Aktien zu Schnäppchenpreisen abluchsen und sitzen Sie die derzeitige Phase aus. Uranaktien befinden sich auf extremen Kaufniveau und bieten einen idealen Zeitpunkt für Neueinstieg beziehungsweise Nachkäufe.


© Uli Pfauntsch
www.companymaker.de



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