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Gold: Nach Abverkauf in die Schockstarre

28.06.2021 | 6:51 Uhr | Heidkamp, Björn, Kagels Trading
Potentielle inverse S-K-S Formation

Aus der Sichtweise der klassischen Chartanalyse besteht für die Bullen Hoffnung, dass sich aktuell die rechte Schulter einer inversen „Schulter-Kopf-Schulter-Formation ausbildet. (linke Schulter: Novembertief bei 1.769,20; Kopf: Märztief bei 1.673,30)

Bei einer inversen S-K-S-Formation handelt es sich um eine bullische untere Umkehrformation.



Gold vor bestem saisonalen Zeitraum

Unter der Betrachtungsweise der Zyklen-Analyse aus den vergangenen 20 Jahren ist der Zeitraum von Anfang Juli bis Anfang Oktober als saisonal stärkste Phase klar positiv zu definieren, so dass die Goldbullen in den kommenden Monaten "saisonalen Rückenwind" erhalten. Insbesondere der August und der September sind in der Historie als sehr positive Monate aufgefallen.


Fazit

Aus der Perspektive des Quartalscharts befindet sich das gelbe Edelmetall weiter in einem langfristigen Aufwärtstrend, sodass die mittel- bis langfristigen Erfolgschancen weiter auf der Long-Seite zu finden sein sollten.

Die seit August 2020 bestehende mittelfristige Abwärtskorrekturbewegung endete am 08. März bei 1.673,30. Der primäre Haupttrend hat sich nun wieder durchgesetzt.

Aus der Perspektive des mittelfristigen Wochencharts wurde in der vorletzten Woche eine große Fibonacci-Korrektur auf die Aufwärtsbewegung von Ende März bis Ende Mai absolviert. Die Ausweitung der Abwärtsdynamik verschlechtert jedoch die mittelfristige Grundausrichtung.

Die Kombination aus kommender starker saisonaler Phase, verbrauchtem Abwärtsmomentum und dem Unterstützungsbereich um das Novembertief geben den Bullen Zuversicht auf einen weiteren Anstieg in der Hoffnung auf Ausbildung einer möglichen inversen S-K-S-Formation. Wichtige Grundvoraussetzung für dieses Szenario ist, dass das Tief um 1.767,90 nicht mehr deutlich unterschritten wird. Ansonsten droht ein weiteres Absinken in Richtung des nächsttieferen Unterstützungsbereiches um 1.740.

Mit einem erneuten Schritt über 1.850 in den nächsten Wochen könnte der angeschlagene mittelfristige Aufwärtstrend wieder Fahrt in Richtung Bewegungshoch aufnehmen.

Steigt der Goldpreis über dieses Bewegungshoch bei 1.913,30, ist als erstes Etappenziel der Bereich erhöhter Abgabebereitschaft zwischen 1.950 und 1.962 zu lokalisieren (Bewegungshoch aus November 2020 und Januar 2021). Kurse über 1.962 dürften den Weg für den Goldpreis zurück in Regionen um 2.000 bis 2.060 ebnen.

Aus Sicht der Bullen ist weiterhin die Verteidigung der Marke von 1.673,30 zur Aufrechterhaltung der positiven Ambitionen elementar, da ansonsten eine langfristige obere Umkehrformation vollendet werden würde.


© Björn Heidkamp
www.kagels-trading.de
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