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Uran: Die Chance des Jahrhunderts!

25.06.2021 | 7:00 Uhr | Pfauntsch, Uli, CompanyMaker
Uran ist der best-performende Sektor seit Jahresbeginn und ich bin fest davon überzeugt, dass wir erst einen geringen Teil der Wegstrecke hinter uns haben und der Großteil des Anstiegs über die kommenden Jahre noch vor uns liegt. Der Bull-Case für Uran ist klar und deutlich: der globale Trend zur Dekarbonisierung. Die Transformation der Energie-Ordnung, weg von kohlebetriebenen Kraftwerken in Asien, Europa und den USA, hin zu Atomkraftwerken, ist eine Gelegenheit, wie sie in 100 Jahren höchstens einmal vorkommt.

Nehmen wir allein nur China: Der 14. Fünf-Jahresplan sieht vor, die Kernenergie bis 2025 um 40% (50 GW) auszubauen und bis 2030 auf 120 GW, das Doppelte der derzeitigen Kapazität. Bis 2040 wird sich China voraussichtlich 200 GW annähern. Das bedeutet, dass allein China mehr Uran verbrauchen wird, als sämtliche bestehenden Minen weltweit produzieren. Mit dem Bau neuer Reaktoren wird China auch seine Lagerbestände in diesem Zyklus aggressiv ausbauen.

Wir sehen im Uransektor die niedrigste Produktion seit 2008 und ein Rekord-Angebotsdefizit, das voraussichtlich über das gesamte Jahrzehnt andauern wird.

Uranproduzenten, die den Markt bestens kennen, haben als erstes erkannt, dass die bestehenden Lagerbestände zur Neige gehen und in Erwartung zwangsläufig steigender Preise in physisches Uran investiert. Wie bereits an dieser Stelle angekündigt, werden nun auch erste Hedgefunds auf die Gelegenheit aufmerksam. Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass Anchorage Capital, bekannt durch den Verkauf der berühmten MGM-Studios an Amazon, eine massive Wette auf physisches Uran platziert hat. Das ist für einen solchen Fund, der typischerweise in Unternehmensanleihen investiert, sehr ungewöhnlich und ein bullisches Zeichen.

Es ist wichtig darauf hinzuweisen, dass Yellow Cake diese Woche die Abstimmung über die Ausgabe von Anteilen im Wert von bis zu 100 Millionen Dollar beschlossen hat. Es ist sehr wahrscheinlich, dass Yellow Cake weiteres Uran aufkauft (Abstimmung vorgesehen am 7. Juli) und der Transaktion von Sprott/UPC zuvorkommt.

Der Deal zwischen Sprott und UPC ist transformierend und ein echter Game Changer für den Uranmarkt.Demnach werden die Aktionäre von UPC Anteilseigner des Sprott Physical Uranium Trust, ein neu formiertes Vehikel, gemanagt durch Sprott Asset Management. Gleichzeitig soll eine Börsennotierung in den USA erfolgen.

Im Spätsommer, wenn das Listing an der NYSE in New York erfolgt, wird Sprott die Kontrolle über den Uranmarkt übernehmen. Wir haben dann ein in den USA gelistetes Vehikel mit einer physischen Einlösung. Immer dann, wenn Mittelzuflüsse aus Uranaktien-ETFs, Hedgefonds oder Privatinvestoren in den Trust kommen, kauft dieser umgehend physisches Material am Markt. Wenn es an der NYSE notiert ist, ist der Zugang viel besser und für viele in den USA ansässige Fonds geeignet, die entweder nicht in Kanada investieren können oder es nicht tun.

Die Gesamtgröße des US-amerikanischen Marktes beträgt rund 50 Billionen US-Dollar gegenüber 3,5 Billionen US-Dollar in Kanada. 13x größer.

Kraftstoffkäufer / Versorger werden bald in Panik geraten, da sie sehen, dass UPC jeden Tag Volumen macht und Aktien ausgibt. Sie werden dem Spotmarkt folgen und sich wie wir alle fragen, wohin der Preis als nächstes gehen wird. Wie viele marginale Pfund sind auf dem Spotmarkt verfügbar? Potenzielle Spot-Verkäufer werden sich wahrscheinlich dazu entschließen, zu sehen, was passiert. Es ist eine völlig neue Dynamik und der Effekt sollte nicht unterschätzt werden.

Der Bull-Case für Uran ist überzeugend wie in keinem anderen Sektor im globalen Finanzuniversum.


Wall Street Chatgruppe: "Welt steht am Wendepunkt"

Der Bear Traps Report von Larry McDonald, der an hunderte Fondsmanager, Family Offices und Vermögensverwalter geht, brachte am 23. April ein Update zum Uransektor heraus. Titel: "Uran: Die Chance des Jahrhunderts".

Unter anderen heißt es: "Sie wechseln die Energie-Ordnung nicht jedes Jahr, nicht einmal jedes Jahrhundert. Der Wandel der USA und Europa weg von kohlebetriebenen Kraftwerken hin zu Atomreaktoren repräsentiert gerade eine solche Phase.

In 2020 wurden sechs Atomreaktoren ans Netz angeschlossen. Von diesen eröffneten Weißrussland und die Vereinigte Arabische Emirate ihre ersten Atomreaktoren. Und dies trotz der Pandemie. Wir erwarten, dass dieser Trend über den Rest des Jahrhunderts andauert.

Es gibt derzeit weltweit 108 geplante Atomreaktoren in unterschiedlichen Stufen. Unterschiedliche Länder erhalten unterschiedliche Prozentzahlen von Atomreaktoren. Ein Beispiel: China 4,9%, Indien 3,2%, Japan 7,5%, UK 15,6%, USA 19,7%.

Die Schlussfolgerung ist, dass zwischen China, der UK und den USA allein, reichlich Wachstumspotenzial in der Lieferung von Atomstrom vorhanden ist, und diese Länder auch über die benötigten Geldmittel verfügen.

Insgesamt liefert Atomstrom rund 11% der globalen Elektrizität. Die Nachfrage wächst jährlich im einstelligen Bereich. Aufgrund der niedrigen Preise ist das Uranangebot um 25% gesunken. Wenn sich die Preise verdoppeln, werden Minen wiedereröffnen und übernommen. Wenn sich nur die USA dazu entscheiden sollte, auf Atomenergie zu setzen, werden sich die Preise mindestens verdoppeln.

Auf Bundesebene hat die Gesetzgebung damit begonnen, Gesetze zu verabschieden, die Atomreaktoren unterstützen. Dies repräsentiert einen großen Wandel im Vergleich vor einem halben Jahrhundert, als die liberale Rechtgläubigkeit absolut gegen Atomkraft war. Die Biden-Regierung ist pro-Atomkraft.

Die Atomreaktorkapazität von China wächst voraussichtlich von 46 GW in 2020 auf 108 GW bis 2030. Wir erwarten den Baubeginn für Atomreaktoren über den Rest des Jahrzehnts in Usbekistan, Kasachstan und Polen. Projekte haben begonnen in der Türkei, Bangladesch und Ägypten. Es ist somit keine Frage der reichsten Länder, die nun dazukommen.

Die weitverbreitete Meinung zu Uran war bemerkenswert dumm, indem die Angebotskürzungen ignoriert wurden, die 5-mal höheren Umwandlungspreise (UF6), der 40% Anstieg in SWU (Anreicherungspreisen), und der jüngste Anstieg in den Spotpreisen (U308). Im Grunde genommen kann der Konsensus nicht einmal einen Schritt weiterdenken, wenn es um die wirtschaftlichen Grundlagen geht: es ist ihnen nicht passiert, dass defizitäre Minen geschlossen würden.

Wenn die USA entscheiden, grün zu werden, MÜSSEN sie auf Atomkraft setzen. Dazu muss das Land größeres Uranangebot garantieren. Dazu müssen US-Minen wiedereröffnen und übernommen werden. Dazu müssen sich die Uranpreise mindestens verdoppeln. Die neue US-Uranreserve könnte zur Schlüsselkomponente für diesen Preiswandel werden.

Uran ist in ein Angebotsdefizit eingetreten. Die Vorhersage für die Uranproduktion von Kasachstan geht davon aus, dass diese im kommenden Jahr ihren Höhepunkt erreicht und nach 2030 in einen ernsthaften Rückgang hineinläuft. Es dauert eine Weile, einen neuen Reaktor zu bauen. Mehrkosten und Verzögerungen sind an der Tagesordnung. Die durchschnittliche Bauzeit beläuft sich auf acht Jahre. Wenn wir also in einem Jahr die Gesetzgebung für Atomkraft auf Regierungs- und Bundesebene haben, werden neue US-Reaktoren genau dann angeschaltet, wenn das Angebot von Kasachstan rapide sinkt.

Staatliche Uranproduzenten wie China und Russland werden unsere Lücke ebenfalls nicht füllen. Mit fortlaufenden Angebotsdefiziten werden die Uranpreise somit steigen.

Wir glauben, dass die Welt an einem Wendepunkt steht. Wir stehen einer Chance gegenüber, die nur einmal in mehreren Generationen kommt. Die Chance wird in unserem Leben nicht noch einmal passieren, weder in dem unserer Kinder, noch Enkelkinder. Die großen Wirtschaftsnationen wechseln zu Atomreaktoren in großem Stil und das bald.

Fossile Energien stehen für 80% der Energieversorgung. Wir sagen nicht naiv eine pure grüne globale Wirtschaft voraus. Überhaupt nicht. Wir sagen ein gemischtes und komplexes Angebotsbild voraus, indem Atomkraft eine dramatisch größere Rolle einnimmt.

Fossile Energien werden nicht weggehen. Doch das Kapazitätswachstum in Atomkraft wird ein großes Comeback machen, international und in den USA. Die Zeit, Uran zu kaufen, ist jetzt. Lassen Sie ihre Enkelkinder die Profite nehmen.

Das Weiße Haus hat angedeutet, dass Atomkraft ein erheblicher Teil des amerikanischen Plans sein wird, sicherzustellen, dass das Land bis 2035 eine zu 100% kohlenstofffreie Elektrizität nutzt".

Weiterhin heißt es: "Es gibt nur einen Weg, um die CO2-Ziele des Biden-Teams zu erreichen, und dies ist mit einer schwerwiegenden Atomstrom-Komponente. Der Druck wächst auf China und Indien, diesem Weg zu folgen. Wir glauben, dies ist die Investment-Gelegenheit des Lebens".


Popcorn bereitstellen!

Der Uran-Spotpreis ist nun deutlich über 32 Dollar/Pfund gestiegen und damit auf ein neues 2021er Jahreshoch. Die kommenden Wochen und Monate versprechen Hochspannung. Der CEO einer unserer Uran-Depotwerte sagte, dass der Uranmarkt extrem eng sei. Das Unternehmen suchte nach einer relativ geringen Menge und fragte bei Händlern und Produzenten an. Die Antwort war, dass man im September oder Dezember liefern könne. Demnach ist kurzfristig kaum Material verfügbar. Das unterstreiche die Theorie, dass Material knapper und knapper werde und für Trades zunehmend weniger zur Verfügung stehe.

Bevor Sprott Asset Management im Spätsommer den gigantischen US-Markt für seinen geplanten physischen Uran-Trust anzapft, stehen sowohl Yellow Cake als auch Uranium Participation Corp. für zusätzliche Urankäufe in den Startlöchern. Yellow Cake ersucht noch diese Woche die Genehmigung, um weitere 100 Millionen Dollar für Urankäufe zu platzieren. Uranium Participation meldete zum 31. Mai einen Uranbestand von 16,2 Millionen Pfund und ein NAV von 4,87 CAD je Aktie. Am 26. Mai meldete das Unternehmen den Abschluss einer Platzierung von 80,5 Millionen CAD zum Preis von 5,20 CAD je Aktie, die nun zum Kauf von zusätzlichem Uran bereitstehen.

Damit ist klar, dass die Nachfrage nach physischem Uran weiterhin anhält, während der Spotmarkt mehr und mehr austrocknet. Wenn im Spätsommer der Sprott Uranium Trust an die New Yorker Börse kommt, haben wir einen echten Game-Changer im Uranmarkt. Holen Sie sich die richtigen Uranaktien ins Depot - und stellen Sie das Popcorn bereit! Welche Uranaktien die stärkste Hebelwirkung auf den Uranpreis entfalten und das beste Chance/Risikoverhältnis versprechen, erfahren Sie im CompanyMaker!


© Uli Pfauntsch
www.companymaker.de



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