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Sovereign Metals Ltd.: Ein Blick auf Iluka

24.04.2021 | 9:09 Uhr | Huster, Hannes, Der Goldreport
Im Zuge von Sovereign Metals habe ich auch immer den australischen Mineralsandproduzenten Iluka mit im Auge. Heute der Quartalsbericht von Iluka: Link. Einige interessante Punkte möchte ich kurz herausheben.

Wie wir wissen, hat Iluka mit Sierra Rutilie das größte Rutil-Projekt der Welt. Allerdings hat man dort immer wieder mit kleinen und großen Problemen zu kämpfen. So auch im 1. Quartal.



Es wurden nur 26.000 Tonnen Rutil produziert, nach 27.300 Tonnen im 4. Quartal 2020 und 36.000 Tonnen im 3. Quartal 2020. Ein nicht unerheblicher Einbruch von knapp 28% seit dem 3. Quartal 2020.

Neben einem rückläufigen Gehalt machte dem Unternehmen auch die Technik zu schaffen und fehlendes Personal. Die Produktion von synthetischem Rutil brach ebenfalls deutlich ein. Im 4. Quartal hat Iluka noch 60.600 Tonnen produziert, im 1. Quartal 2021 waren es nur 19.000 Tonnen.

Das Unternehmen hat also im Bereich Rutil zu kämpfen und rein neutral von außen betrachtet, läuft Iluka Gefahr, Marktanteile in diesem Segment zu verlieren.



Derweilen stimmen die Kommentare zum Titanium-Dioxid Sektor positiv:



Der Markt ist robust und dies, obwohl viele Produzenten ihre Minen bereits auf "Anschlag" hochgefahren haben. Die Lagerbestände sind unterhalb der üblichen Levels und es gibt verlängerte Lieferzeiten für bestimmte Produkte.

Die chinesische Nachfrage ist ebenfalls stark und die Chinesen verkaufen mehr und mehr Material nur noch im Land, was zu Angebotsverknappungen in Europa, Südostasien und Lateinamerika geführt hat.

Zudem soll die Nachfrage aus dem Markt für Schweißtechnik extrem stark sein und das Angebot deutlich übertreffen.


Fazit:

Ich mag, was ich das lese. Die Kombination aus starker Nachfrage und einem Angebot, das mit der Nachfrage nicht mehr mithalten kann, führt in der Regel zu steigenden Preisen und setzt die Produzenten entsprechend unter Zugzwang.



Ergänzend noch ein kurzer Abschnitt zu der kürzlich gestarteten Initiative von Iluka im Bereich der Seltenen Erden. Seit zwei Quartalen produziert Iluka nämlich auch Monazit.

Aufmerksame Leser werden sofort wissen, worauf ich hinaus möchte. Monazit kommt in einigen Mineralsandvorkommen als Zusatzprodukt vor und Hyperion Metals hat für dieses Mineral in dieser Woche die Absichtserklärung mit Energy Fuels unterzeichnet.

Iluka hat auf den Eneabba Projekt in Australien hohe Monazit-Vorräte angehäuft, die man nun aufbereitet und verkauft. Es wurde zunächst ein Konzentrat aus Monazit und Zirkon produziert, doch in der zweiten Phase will Iluka ein reines Monazit-Konzentrat herstellen, dass dann direkt in die Rare-Earth Anlegen gehen kann:



Fazit:

Sehr spannend, was man alles so entdeckt, wenn man entsprechend recherchiert und seine Kontakte pflegt. Das Thema Monazit ist für Energy Fuels ein sehr wichtiges Standbein neben der Uran-Produktion und auch Iluka produziert seit rund 6 Monaten dieses Seltenerdmineral. Hyperion weiß also ganz genau, was in der Branche aktuell "gespielt" wird und es wird spannend zu sehen, welche Schritte das Unternehmen in den kommenden Monaten gehen wird.


© Hannes Huster
Quelle: Auszug aus dem Börsenbrief "Der Goldreport"



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