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Uran: “Mr. Market“ mit Weihnachtsgeschenken!

31.12.2018 | 9:29 Uhr | Pfauntsch, Uli, CompanyMaker
Wir haben ab August/September eine Anomalie erlebt, zu der es nur äußerst selten kommt. Die Abkopplung der Uranaktien vom Uran-Spotpreis. Dieser Trend hat sich über die Tax-Loss-Saison in Verbindung mit dem schlimmsten Aktienmarkt seit der Großen Depression noch verstärkt. Infolge dessen verlassen viele Anleger den Uransektor aus reiner Ungeduld. Es ist eine emotionale Handlungsweise, die diesen Anlegern teuer zu stehen kommen wird. Denn Geld wird niemals mit Emotionen gemacht, sondern auf Basis der Fundamentals, die sich letztlich immer durchsetzen. Das trifft auf keinen Rohstoff mehr als auf Uran zu, für dessen Verwendung kein Ersatz bereitsteht.


Global X Uranium ETF seit Jahresbeginn


So kommt es, dass "Mr. Market" Uran-Investoren mit den besten Weihnachtsgeschenken belohnt. Alles, was man tun muss, ist, diese aufzusammeln. Einer der "Weihnachtsmänner", die nun die günstigen Kurse bescheren, ist der Global X Uranium ETF (URA). Vor einem Monat lagen die Netto-Assets noch bei 317 Millionen Dollar. Heute sind diese auf 281 Millionen Dollar gesunken. Demzufolge hat der URA Uranaktien im Wert von 36 Millionen Dollar in die Geldseiten hineinverkauft, was die Talfahrt der Aktien beschleunigte.

Nur so ist beispielsweise zu erklären, weshalb etwa die Uranium Participation Corp., nach Cameco und Nexgen, drittgrößte Position im Bestand des URA, derzeit erheblich unterhalb des Net-Asset-Values handelt.

Interessant ist, mit welcher Dynamik sich die Uran-Nachfrage in 2018 entwickelt hat. Die IAEA (Internationale Atomenergie-Behörde) berichtet erstmals mehr als 400 GW Atomenergie in 454 in Betrieb befindlichen Atomreaktoren, plus 54 im Bau. Bislang sind in 9 neue Reaktoren in 2018 ans Netz gegangen, 4 Reaktoren in Japan neu gestartet worden, plus 4 Baubeginne und 3 Stilllegungen.

Mit einer installierten Kapazität der globalen Atomreaktor-Flotte auf Rekordhoch, ist es wichtig darauf hinzuweisen, dass zwar 3 Reaktoren abgeschaltet wurden, diese aber einen Umfang von jeweils nur 600MW hatten, etwa die Hälfte der meisten neuen Reaktoren, die ans Netz gehen. Derzeit befinden sich 54 Atomreaktoren im Bau. Innerhalb der nächsten 8-10 Jahre sind 158 weitere Reaktoren geplant.



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