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Eloro Resources Ltd.: Potential in der Tiefe

08.02.2010 | 17:09 Uhr | Rohstoff-Spiegel
Interview mit Tom Larsen - President, CEO, Director und Martin Bourgoin - Executive Vice President, Exploration - Eloro Resources Ltd.

Der Abitibi Greenstone Gürtel erstreckt sich quer über die Grenze der kanadischen Provinzen Ontario und Quebec und besteht vor allem aus vulkanischem Gestein. Gerade die früheren vulkanischen Tätigkeiten machen ihn heutzutage zu einer der rohstoffreichsten Regionen der Erde. Seit der ersten Funde zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden dort über 175 Millionen Unzen Gold ans Tageslicht befördert. Neben den reichen Goldvorkommen enthält Abitibi auch Kupfer, Blei, Zink, Silber, Nickel sowie die seltenen Metalle Cadmium, Indium und Zinn. Eloro Resources ist eine der Firmen, die von dieser noch immer rohstoffreichen Gegend profitieren wollen.

Wir sprachen mit Eloros President Tom Larsen und Vice President Exploration Martin Bourgoin über den Abitibi Distrikt im Allgemeinen und das von Eloro optionierte Simkar-Gold-Projekt im Speziellen.


Rohstoff-Spiegel: Tom, woher kommt eigentlich der Name Eloro?

Tom Larsen: Ende der 1990er Jahre war Eloro in Guatemala aktiv. Deswegen wurde damals beschlossen, der Firma einen spanischen Namen zu geben. "El oro" heißt ganz einfach "das Gold".


Rohstoff-Spiegel: Martin, Eloros wichtigstes Projekt ist das Simkar Gold Projekt, das im Herzen des Abitibi Gold Distrikts ganz in der Nähe von Val d’Or im Südwesten Quebecs liegt. Könnten Sie uns kurz einen Überblick über den Abitibi Distrikt im Allgemeinen und das Simkar Gold Projekt im Speziellen geben?

Martin Bourgoin: Das Simkar Projekt liegt entlang der so genannten Cadillac-Larder, innerhalb des Lake Malartic/Val d’Or Gold Mining Camps. Die Greenstone Gürtel sind sehr alte, harte Gesteine, aus denen entlang einer sehr langen Verwerfungszone in der Vergangenheit über 175 Mio. Unzen Gold geholt wurden. Auf Grund der Tatsache, dass viele der Gold Projekte im Val d’Or Gebiet von Anfang der 1930er bis Mitte der 1990er Jahre nur bis zu einer Tiefe von 200 Metern bebohrt wurden, liegen viele Projekte jetzt wieder im Zentrum der Aufmerksamkeit. In vielen Fällen wurde nie unterhalb einer Tiefe von 200 Metern nach Goldgehalten gesucht.

Mittels neuer Technologien und Software können wir die alten, uns bekannten Daten nun berücksichtigen und uns weite Teile davon dreidimensional vergegenwärtigen. Das hilft uns dabei, Gold-anzeigende Stellen zu identifizieren und unsere Explorationsarbeiten dementsprechend exakt zu planen, um letztendlich Goldvorkommen unterhalb von 200 Metern ausfindig zu machen. In letzter Zeit hatten eine ganze Reihe von Firmen großen Erfolg mit dieser Methode, die zu Goldfunden bis in eine Tiefe von 1.000 Metern führte.


Rohstoff-Spiegel: Gab es auf Simkar in der Historie schon einmal Produktionstätigkeiten?

Martin Bourgoin: Das Simkar Projekt war einmal ein hochgradiges Gold-Projekt. Die ersten Vorkommen wurden 1939 entdeckt und zwischen 1941 und 1944 etwa 50.000 Unzen gefördert. Die zweite Produktionsperiode währte von Ende der 1980er Jahre bis ins Jahr 1993. Ich arbeitete während dieser Zeit für den damaligen Betreiber der Mine und kann bestätigen, dass nie tiefer als 200 Meter exploriert, geschweige denn abgebaut wurde. Nachdem wir alle historischen Daten und Modelle registriert und zusammengefügt hatten, konnten wir gleich mehrere Goldtrends unterhalb von 200 Metern identifizieren.


Rohstoff-Spiegel: Wie ist der aktuelle Status des Simkar Projekts?

Martin Bourgoin: Eloro Resources schloss mit Megastar Development eine Vereinbarung, innerhalb derer Eloro bei entsprechender Explorationstätigkeit einen 50%igen Anteil an Simkar erwerben kann. Das Gros der bisherigen Arbeiten nahm die Erstellung eines 3D-Modells, mittels dessen wir nun verschiedene Ziele untersuchen können und die Erstellung einer entsprechenden Studie ein, die wir im November 2009 veröffentlichen konnten.

Wir sind hocherfreut über das sich andeutende Potential des Simkar Projekts und die Ausdehnung der Goldmineralisationen unterhalb von 200 Metern Tiefe. Wenn dieses Interview erscheint, werden wir schon unser erstes Loch gebohrt haben. Um alle aufgefundenen Ziele zu prüfen, wird in Phase 1 ein 8.000 Meter umfassendes Bohrprogramm notwendig sein. Danach werden wir uns die Resultate ansehen und dementsprechend entscheiden, wie es mit den geplanten Phasen 2 bis 4 weitergehen wird. Um den genannten 50%-Anteil von Megastar zu erhalten, werden wir in den kommenden 3 Jahren annähernd 4 Mio. CAD in unser Explorationsprogramm investieren.




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