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Interview mit Michael Rosenstreich - Geschäftsführender Direktor von BASS METALS (Frankfurt: A0H1G0, ASX: BSM)

08.09.2009 | 11:33 Uhr | Huster, Hannes, Der Goldreport
Goldreport: Wie vorhin bereits besprochen, ist euer Fokus auf der Erstellung der Machbarkeitsstudie für das HELLYER MINE Projekt. Was sind die Hintergründe für die Verschiebung der Freigabe der Resultate und wann denkst Du, kann der Markt mit den endgültigen Ergebnissen rechnen?

Michael Rosenstreich: Insgesamt gesehen geht es gut voran. Jedoch haben wir uns bei der Produktionsplanung für eine Strategie entschieden, die unser Risiko so gering wie möglich halten soll. Dies hatte zur Folge, dass wir eine Neubewertung für unsern endgültigen Bau der Mine und dem geplanten Budget für die Entwicklung des FOSSEY Projektes vorgenommen haben.

Um diese Verzögerung sinnvoll zu nutzen, haben wir uns entschieden, weitere mettalurgische Untersuchungen durchzuführen, was uns wiederum weiterhilft, die Prozesse zu optimieren und unser Risiko weiter zu reduzieren.

Diese Verzögerungen haben anscheinend einige Aktionäre enttäuscht, die dann kurzfristig Aktien verkauft haben. Doch ich weiß, dass das Endergebnis dieser Arbeiten ein weitaus robusteres Projekt für uns ergeben wird.

Der neue Entwurf und die veränderte Strategie entstanden auch dadurch, dass unsere wichtigste Metallanalyse deutlich unter den bisher bekannten Zink, Blei und Silbergehalten lag und uns veranlasste, unsere Ressourcenschätzung zu überarbeiten.

Doch wieder war das Ergebnis positiv - praktisch die gleiche Gesamttonnage aber mit noch höheren Gehalten. Doch einige sahen dies als ein negatives Zeichen für unsere technischen Fähigkeiten. Diesen Trugschluss habe ich aber in unserem Quartalsbericht für Ende Juni deutlich klargestellt.

Es ist eigentlich das komplette Gegenteil und unseren Geologen hoch anzurechnen, dass sie diese komplexe Angelegenheit im Zusammenhang mit der Gewinnung von Basismetallen aus Sulfiden frühzeitig erkannt haben.


Goldreport: Ich weiß natürlich, dass Du die endgültigen Daten der Studien abwarten musst. Aber wie sehen denn eure konkreten internen Planungen für die Produktion aus diesem neuen Projekt aus und habt ihr schon eine Idee, wie viel Kapital ihr für die Produktionsaufnahme benötigt?

Michael Rosenstreich: Unser Plan ist immer noch, in 12 Monaten in Produktion zu sein. Jedoch haben diese Verzögerungen meine ursprünglichen Pläne über den Haufen geworfen. Ich kann einfach nicht genau sagen, wann dieser Arbeitsprozess abgeschlossen sein wird.

Was ich aber sagen kann ist, dass wir für die ersten 2 Jahre über 400.000 Tonnen Erz vom FOSSEY Projekt in unserer HELLYER Verarbeitungsanlage aufbereiten möchten.

Dies ermöglicht uns mit geringem Risiko zu produzieren und derweilen unsere 1,5 Millionen Tonnen Ressourcen auf dem HELLYER und QUE RIVER Projekt in Reserven umzuwandeln und anschließend die Verarbeitungsanlage für die Jahre 3 bis 6 zu füttern.

Bei weiteren Explorationserfolgen auch noch darüber hinaus.


Goldreport: Eure HELLYER Verarbeitungsanlage hat ja eine sehr hohe Kapazität von 1,5 Millionen Tonnen pro Jahr, die ihr alleine kaum voll ausnutzen könnt. Gibt es Pläne mit anderen Unternehmen zusammenzuarbeiten um die Mühle voll auszulasten?

Michael Rosenstreich: Wir schauen uns nach verschiedenen Möglichkeiten um. Die naheliegendste Variante wäre ein Betrieb der Anlage in Kampagnen. Also zum Beispiel ein Monat in Betrieb und ein Monat Pause.

Aber wir analysieren auch, ob wir diese zusätzliche Kapazität zur Aufbereitung des Materials auf unseren Abraumhalden verwenden können, über die ich vorhin berichtet habe. Es gibt auch Möglichkeiten das Erz anderer Firmen zu verarbeiten die wir aktuell verfolgen. Wir suchen aktuell einen Betriebsleiter für unsere HELLYER Verarbeitungsanlage und seine oder ihre Aufgabe wird es dann sein, die Nutzung der Anlage zu maximieren und dadurch Geld für Bass Metals zu verdienen.


Goldreport: Wie eingangs erwähnt, hat BASS METALS noch viele weitere Projekte in Tasmanien. Wird dort aktuell exploriert und haltet ihr eventuell auch Ausschau nach weiteren Akquisitionsmöglichkeiten?

Michael Rosenstreich: Wir haben sogar die dominierende Landposition in dieser Gegend. Jedoch werden sich unsere aktuellen Bohrprogramme auf und um HELLYER und QUE RIVER herum konzentrieren, da wir dort einige wirklich aufregende Ziele entdeckt haben.

Wie wollen unsere starke regionale Ausrichtung auf jeden Fall beibehalten, sind aber auch offen für Möglichkeiten außerhalb Tasmaniens oder Australiens. Die Preise für Rohstoffprojekte sind nun wieder weit mehr realistisch und wir haben natürlich eine positive Erfolgsbilanz Projekt in die Produktion zu führen. Obwohl dies eine geringere Wichtigkeit für uns hat, verfolgen wir diese Strategie doch aktiv mit.


Goldreport: Warum sollten Anleger ihr Geld in Bass Metals investieren?

Michael Rosenstreich: Wir haben ein realistisches und besonnenes Managementteam, das in der Vergangenheit bewiesen hat, dass wir das liefern können, was wir versprechen.

Wir sind bereits in Produktion und unsere Produktion wird deutlich steigen, indem wir unsere große und hochgradige Ressource die neben unserer fertigen Verarbeitungsanlage steht abbauen werden.

Und selbstverständlich jagen wir aktuell mit unserem umfangreichen Bohrprogramm nach “Elefanten in einem Elefantenland“.

Wer an Board kommt, könnte eine Menge Spaß haben!


Goldreport: Ich danke Dir für dieses wirklich interessante, ehrliche und sehr umfangreiche Interview. In den vergangenen Jahren hat sich Bass Metals vom Explorationsunternehmen hin zum Juniorproduzenten entwickelt und nun steht für euch die nächste Wachstumsstufe an. Wir wünschen euch weiterhin viel Erfolg und aktuell einen guten Riecher bei den weiteren Bohrarbeiten!


Das Interview wurde am 03.09.2009 von Hannes Huster geführt.


© Der Goldreport Ltd.
www.dergoldreport.de
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