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HUI-Index - durchbricht Schlüsselmarke

16.12.2008 | 7:59 Uhr | Kämmerer, Christian
Die vorsichtige Annahme der Analyse vom 4. Dezember setzte sich in den vergangenen Handelstagen mehr als deutlich durch und folglich gelang es dem Amex Gold Bugs Index (auch HUI genannt) die Abwärtstrendlinie bei rund 255 Punkten zu attackieren und mit dem gestrigen Schlussstand auch deutlich zu überwinden. Somit mehren sich die positiven Faktoren welche für eine mittelfristige Fortsetzung der Aufwärtsbewegung sprechen - auch wenn aufgrund des starken Anstiegs kleinere Rücksetzer bis in die Region um 245 Punkte (im Sinne der Technischen Analyse als Ausbruchsbestätigung zu werten) nicht ausgeschlossen werden können. Die entscheidende Rahmenbedingung für eine nachhaltige Stabilisierung ist und bleibt natürlich die derzeitige Stärke des Goldpreises, welcher sich nicht minder aufmacht der lang anhaltenden Korrekturbewegung ein Ende zu setzen. Zumindest der 200-Tage-Durchschnitt ist beim Goldpreis in äußert naher Reichweite, doch mehr dazu in der morgigen Goldanalyse. Jetzt zum Fazit des HUI-Index.


Quelle Charts: Tradesignal Web Edition


Fazit:

Durch den exakten Bruch des Kreuzwiderstandes um 255 Punkte (siehe Kreismarkierung im unteren Chart) hellt sich das angeschlagene Chartbild des HUI-Index deutlich auf. Hinzu kommen die positiven Signale der Trendfolgeindikatoren wie z. B. die Überwindung des 55-Tage-Durchschnitts mitsamt einem steigenden 20-Tage-Durchschnitt. Diese Schlussfolgerungen lassen die Überschrift der Analyse vom 4. Dezember "ist die Korrektur abgearbeitet" durchaus aufleben und man darf gespannt auf das Jahr 2009 blicken. Letztlich liefert der Index durch das Überwinden des Kreuzwiderstandes kurz- bis mittelfristiges Aufwärtspotenzial bis mindestens in die Region von rund 330 Punkten. Auch wenn im Sinne einer Ausbruchsbestätigung ein abermaliger Rücklauf bis 235 bzw. 255 Punkten durchaus möglich ist, so sollten doch die derzeitig positiven Fakten das mittelfristige Bild dominieren können. Ein Abrutschen unter 210 Punkte sollte jedoch jeden Anleger und Investoren vorsichtig werden lassen, weitere Abschläge sollten folgen, daher aufgepasst auf und niemals ohne Stoppkurse investieren.



Quelle Charts: Tradesignal Web Edition


Long Szenario:

Das klassische Ausbruchssignal festigt sich mit oder ohne Rücksetzer bis in die Region um 245 Punkte und somit sollte der Index das Ziel von rund 330 Punkten ins Auge fassen. Die nächsten Hürden im Sinne der Befreiung aus der Korrektur liegen im Bereich des 200-Tage-Durchschnitts bei aktuell ca. 356 Punkten sowie aus längerfristiger Betrachtung bei der primären Abwärtstrendlinie welche zurzeit bei rund 420 Punkten notiert.


Short Szenario:

Nichts kann ausgeschlossen werden und da die Finanzmärkte in jüngster Zeit mehr als einmal negativ überraschten, würde der durchaus mögliche Rücksetzer bis ca. 245 Punkte nicht genügen und folglich würde mit einem Indexstand von unter 210 Punkten die Charttechnik wieder auf weiter nachgebende Indexstände hindeuten. Die Korrekturziele auf der Unterseite liegen bekanntermaßen bei 180 Punkten sowie bei der entscheidenden Unterstützungszone von 150 Punkten.


© Christian Kämmerer
 
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