HMS Bergbau AG plant eine Anleiheemission über bis zu 50 Mio. Euro zur Beschleunigung des Wachstumskurses
- Zinskupon von 8,0 % p. a. bei halbjährlicher Zinszahlung und Laufzeit von 5 Jahren- Preisspanne von 98 % bis 100 %
- Privatplatzierung ausschließlich bei qualifizierten institutionellen Anlegern
- Orderphase: Voraussichtlich vom 09.06.2026 bis 17.06.2026
- Mittelverwendung: Allgemeine Unternehmensfinanzierung und Finanzierung von Wachstumsmöglichkeiten im Rohstoffhandel
Die HMS Bergbau AG (ISIN: DE0006061104, WKN: 606110, "HMS"), ein führendes unabhängiges Rohstoffhandels- und -vermarktungsunternehmen aus Deutschland, plant die Platzierung einer neuen Unternehmensanleihe im Volumen von bis zu 50 Mio. Euro zur Beschleunigung ihres nachhaltigen Wachstumskurses. Die Unternehmensanleihe 2026/2031 (ISIN: DE000A46ZZ55; WKN: A46ZZ5) hat eine Laufzeit von 5 Jahren bis 22.06.2031 und einen Zinskupon von 8,00 % p. a. bei halbjährlicher Zinszahlung. Die Anleihe soll in einer Preisspanne zwischen 98 % und 100 % begeben werden, wobei der endgültige Preis am 17.06.2026 festgelegt werden soll. Die Anleihe ist in Schuldverschreibungen mit einem Nominalbetrag von je 1.000,00 Euro eingeteilt. Das Mindestzeichnungsvolumen beträgt 100.000,00 Euro je Anleger. Die Orderphase wird voraussichtlich am 09.06.2026 beginnen und am 17.06.2026 enden. Die Emission richtet sich im Rahmen einer prospektfreien Privatplatzierung ausschließlich an institutionelle Anleger; ein öffentliches Angebot findet nicht statt. Die Unternehmensanleihe 2026/2031 soll am 22.06.2026 in den Handel im Open Market (Quotation Board) der Frankfurter Wertpapierbörse einbezogen werden.
Der Mittelzufluss aus der Anleiheemission soll zur allgemeinen Unternehmensfinanzierung verwendet werden. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Finanzierung von Wachstumsmöglichkeiten im Rohstoffhandel. Unter anderem sollen die Nettoemissionserlöse der Finanzierung zur Volumensteigerung in den Bereichen Flüssigbrennstoffe und Schmierstoffe dienen, insbesondere in den Wachstumsmärkten China, Indien und der ASEAN-Region. Darüber hinaus sollen die Erlöse für die Produktionsvorfinanzierung zur Sicherung langfristiger und hochprofitabler Handelsvolumina im Bereich Kohle und Chromerz verwendet werden. Die eigenen Kohleminen von HMS in Botswana und Südafrika haben im ersten Halbjahr 2026 mit der Produktion begonnen und sollen in der zweiten Jahreshälfte die Vollproduktion erreichen. HMS Bergbau hat zudem eine exklusive Abnahmevereinbarung für Chromerze mit der Mantengu Ltd. geschlossen. Dieses Offtake Agreement umfasst die komplette Abnahme der Chromerzförderung der produzierenden Mine Langpan in Südafrika.
Die Begebung der neuen Unternehmensanleihe 2026/2031 erfolgt aus einer Position der Stärke und des Wachstums. Die HMS Bergbau AG hat sich in den vergangenen Jahren sehr positiv entwickelt und auch 2025 weitere strategische Impulse für ihr Wachstum gesetzt. Dabei profitiert HMS von einer sehr guten Marktstellung und Investitionen in den Ausbau ihrer Geschäftsaktivitäten. Die hohe Wachstumsdynamik im bisherigen Jahresverlauf 2026 belegt dabei eindrucksvoll die Transformation der Gesellschaft zu einem breit aufgestellten Rohstoffhaus. Für das laufende Geschäftsjahr 2026 erwartet HMS einen Konzernumsatz von 2,0 Mrd. Euro. Das EBITDA soll 55 Mio. Euro betragen. Davon sind voraussichtlich rund 20 Mio. Euro auf einen einmaligen Bewertungseffekt infolge der Erstkonsolidierung des Bergbauunternehmens Hoshoza Resources Vryheid in Südafrika zurückzuführen. Nach vorläufigen Zahlen erzielte HMS 2025 einen Umsatz von 1,22 Mrd. Euro und ein EBITDA von 59,4 Mio. Euro. Positive Ergebnisbeiträge von rd. 37 Mio. Euro resultierten dabei aus einmaligen Bewertungseffekten, insbesondere aus der Erstkonsolidierung der Maatla Resources (Pty.) Ltd. Bereinigt um diesen Sondereffekt soll das EBITDA in 2026 demnach von 22,4 Mio. Euro auf 35 Mio. Euro steigen. Die Guidance wurde vor der gegenständlichen Anleihebegebung abgegeben und bildet nicht die daraus resultierenden, zusätzlichen Möglichkeiten ab.
Jens Moir, CFO von HMS Bergbau: "Die HMS Bergbau AG verfügt über eine klare Wachstumsstrategie. Mit einer hervorragenden Entwicklung, starken Zahlen und einer sehr positiven Perspektive wollen wir unseren profitablen, nachhaltigen Wachstumskurs weiter beschleunigen. Wir wollen die Mittel aus der Anleiheemission nutzen, um zusätzliches Wachstum zu finanzieren. Mit unserer neuen Anleihe stellen wir unsere Finanzierung noch breiter auf und können flexibel Marktopportunitäten in unseren Geschäftsfeldern Kohlehandel, Flüssigbrennstoffe und Schmierstoffe sowie dem Minengeschäft wahrnehmen."
Die Anleihe wird begleitet von der Montega Markets GmbH als Sole Global Coordinator/Sole Lead Manager und Joint Bookrunner sowie B. Metzler seel. Sohn & Co. AG als Joint Bookrunner. Die Montega Markets GmbH agiert dabei als vertraglich gebundener Vermittler der Wolfgang Steubing AG Wertpapierdienstleister, Frankfurt am Main.
Über HMS Bergbau AG:
Die HMS Bergbau AG zählt zu einer der führenden unabhängigen Rohstoffhandels- und Vermarktungsgesellschaften mit Sitz in Deutschland. Ihr Schwerpunkt liegt auf dem internationalen Handel mit Rohstoffen wie Kohleprodukten, Flüssigbrennstoffen, Erze, Zement und anderen Produkten sowie zunehmend auch der Produktion von Rohstoffen im Rahmen von Mehrheits- und Minderheitsbeteiligungen an Minengesellschaften. Zu ihren Kunden gehören namhafte Industrieunternehmen sowie Energiehändler und -produzenten, die weltweit und termingerecht beliefert werden. Mit Aktivitäten in Asien, Afrika, Europa, Nord- und Südamerika verfügt die HMS Bergbau AG zudem über hochwertige Rohstoffreserven und ein weitreichendes globales Netzwerk.
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