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Lithium

11:41 Uhr  |  Hannes Huster (Goldreport)
Noch nicht lange ist es her, da wurden von einigen Investmentbanken Horror-Szenarien zum Lithium-Markt veröffentlicht. Das Angebot aus Afrika sei so groß, dass der ganze Markt von billigstem Lithium überschwemmt wird und die Chinesen haben ihre eigene Lepidolit-Produktion, so dass keine neuen Minen mehr gebraucht werden. Ich habe zigmal darauf hingewiesen, dass dies Unfug ist und die Banken nur die Schwäche und Angst im Sektor für ihre eigenen Short-Positionen genutzt haben.

Eine Tonne Spodumen-Konzentrat wurde auf Niveaus von unter 700 USD gedrückt. Ein Preis, bei dem selbst die Top-Produzenten der Welt kein Geld mehr verdienen konnten und diese übertriebenen Abwärtszyklen stellen in jedem Rohstoff die besten Kaufgelegenheiten dar.

Heute kostet eine Tonne Spodumen-Konzentrat fast 3.000 USD (!):

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Fazit:

Wer immer mit der Masse schwimmt, geht irgendwann unter. Die Rohstoff-Zyklen sind stark und manchmal eben auch brutal. Bei einem Preis von unter 700 USD je Tonne für ein Spodumen-Konzentrat hat fast kein Produzent mehr Geld verdient. An diesen Punkten wird dann meist das Ende eines Marktes prognostiziert.

Doch der Bereich für Elektro-Autos wächst (selbst ich fahre nun elektrisch) und der Bereich für die stationären Speicher wird noch viel stärker wachsen.

Man muss mit offenen Augen durch die Welt gehen und wenn Sie sich nur die Unmengen an Strom vorstellen, die mittlerweile an sonnigen Tagen in Deutschland erzeugt werden, dann sind Speicherlösungen der Schlüssel, diese sinnvoll zu nutzen.


© Hannes Huster
Quelle: Auszug aus dem Börsenbrief "Der Goldreport"



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