RTE Stuttgart - (www.rohstoffe-go.de) - Nach den schweren Überschwemmungen droht in Australien die nächste Naturkatastrophe: Zyklon Yasi wird heute Nachmittag mitteleuropäischer Zeit den Kontinent erreichen.
Zyklone sind im Pazifischen Ozean zu dieser Jahreszeit keine Seltenheit. Doch das, was da auf die australische Küste zurollt, wird der wohl heftigste Sturm sein, der Australien in den letzten Jahrzehnten heimgesucht hat. Bereits jetzt sind abertausende Menschen auf der Flucht vor dem Wirbelsturm oder suchen Zuflucht in Notunterkünften. Doch nicht nur die Menschen sind in Gefahr, auch die ohnehin schon gebeutelte australische Bergwerksindustrie wird erneut belastet werden. Meteorologen warnen davor, dass durch den Zyklon noch hunderte Kilometer landeinwärts Zerstörungen drohen.
Konzerne wie zum Beispiel Rio Tinto (WKN: 852147) haben Kohle-Bergwerke in der zuvor schon durch das Hochwasser gebeutelten Provinz Queensland aus Sicherheitsgründen geschlossen. In vielen Verladehäfen an der Nordostküste Australiens sind die Aktivitäten komplett eingestellt worden, Transport-Bahnlinien werden vorübergehend still gelegt. Börsianer rechnen aufgrund des Zyklons nun mit weiter steigenden Kohlepreisen. Australien ist einer der weltweit wichtigsten Exporteure des "schwarzen Goldes", das vor allem in der Stahlindustrie und bei der Energieerzeugung eine wichtige Rolle einnimmt.
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