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Rohstoffe konsolidieren!

06.10.2017 | 11:27 Uhr | Schallenberger, Frank, LBBW
Performance und Indizes

Die Rohstoffpreise haben zuletzt auf breiter Front schwächer tendiert. Der Bloomberg Commodity Index (Spot) ist in den Bereich von 335 Punkten zurückgefallen. Der wieder stärkere US-Dollar war sicherlich ein wichtiger Grund für die rückläufigen Preise. Die US-Währung hat sich in den letzten beiden Wochen von den Tiefstständen um 1,20 EURUSD deutlich befestigt und notiert aktuell zwischen 1,17 und 1,18 EURUSD.



Marktkommentar: Öl und Gold abwärts

Die Ölpreise haben wieder deutlich nachgegeben. Brent bewegte sich zuletzt im Bereich von 56 USD, nachdem Ende September mit 59 USD noch ein neues Jahreshoch markiert wurde. WTI fiel zeitweise sogar wieder unter die Marke von 50 USD zurück. Tendenziell bullishe Nachrichten wurden dabei wenig beachtet. Immerhin äußerte sich der russische Präsident Putin bei einem Treffen mit dem saudischen König Salman dahingehend, dass die bis März 2018 laufende Förderbegrenzung der OPEC mit einigen Nicht-OPEC-Staaten bis Ende 2018 verlängert werden könnte.



Ob die OPEC auf ihrem nächsten Treffen Ende November tatsächlich dem Putin’schen Vorschlag folgt, ist jedoch fraglich. Bislang war aus den Kreisen der OPEC eher von einer Verlängerung um einige Monate die Rede. Vermutlich wird das aktuelle Abkommen daher zunächst bis zum Ende des ersten Halbjahres 2018 verlängert. Beim übernächsten OPEC-Treffen, das voraussichtlich im Frühjahr 2018 stattfindet, wäre damit immer noch ausreichend Zeit, um das Abkommen ggf. nochmals zu verlängern.

Einige bearishe Nachrichten ließen den Ölpreis jedoch fallen. So notierte der US-Dollar zuletzt wieder deutlich fester. In Libyen lief im größten Ölfeld (Sharara) die Produktion wieder an. Und in den USA wurden für die letzte Woche Ölexporte auf einem neuen Rekordstand (1,98 mbpd) gemeldet.



Auch für den Goldpreis erwies sich der festere US-Dollar als Belastungsfaktor. Vom Jahreshoch bei knapp 1.360 USD Anfang September ging es mittlerweile rund 90 USD nach unten. Damit könnte das Korrekturpotenzial beim Goldpreis langsam ausgeschöpft sein. Allerdings kamen die seit Anfang August zu beobachtenden Käufe der Gold-ETFs in den letzten Tagen etwas ins Stocken. Der wichtigste Faktor, der die Gold-Bullen immer noch etwas skeptisch machen sollte, ist jedoch die Positionierung der Spekulanten, die weiterhin mit deutlich überdurchschnittlichem Volumen auf steigende Preise setzen.


© Dr. Frank Schallenberger
Commodity Analyst

Quelle: Landesbank Baden-Württemberg, Stuttgart



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