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Fed schickt Gold nach unten!

22.09.2017 | 11:59 Uhr | Schallenberger, Frank, LBBW
Performance und Indizes

Die Rohstoffpreise haben zuletzt ihre Verschnaufpause fortgesetzt. Der Bloomberg Commodity Index (Spot) notiert weiterhin im Bereich von 340 Punkten. Vor allem bei den Edelmetallen kam es in den letzten Tagen zu stärkeren Abschlägen.



Marktkommentar: Goldpreis wieder unter 1.300 USD

Der Goldpreis hatte seit Anfang Juli eine recht starke Rallye verzeichnet. Von etwas mehr als 1.200 USD führte der Anstieg bis Anfang September auf über 1.350 USD. Dann setzte die Korrektur ein, die zuletzt den Preis sogar wieder unter die Marke von 1.300 USD drückte.

Für den jüngsten Preisrücksetzer war vor allem die Fed verantwortlich. Nach den Aussagen beim letzten Treffen der US-Notenbanker ist das Thema Zinserhöhungen wieder zurück auf der Agenda. Für Gold bedeutet das Gegenwind von gleich zwei Seiten. Zum einen wurde damit der US-Dollar wieder etwas gestärkt (der tendenziell mit dem Goldpreis negativ korreliert ist), zum anderen nehmen aber mit steigenden Zinsen auch die Opportunitätskosten bei der Goldanlage zu.



Die Korrektur bei Gold könnte sich dabei durchaus noch einige Tage fortsetzten. Vor allem die hohe Netto-Long-Position der spekulativen Marktteilnehmer dürfte nach dem Preisrutsch der letzten Tage anfällig dafür sein, dass weitere Positionen aufgelöst werden.

Obwohl auch der Ölpreis tendenziell negativ zu einem festeren US-Dollar korreliert ist, hielten sich Brent und Co. zuletzt auf einem relativ hohen Niveau. Verantwortlich für die stabile Tendenz beim Ölpreis dürfte vor allem das heutige Treffen einiger OPEC- und Nicht-OPEC-Förderer sein. Dabei geht es um eine Verlängerung der aktuellen Förderbeschränkzungen. Diese gelten seit Januar 2017, sollen aktuell bis März 2018 fortgesetzt werden und belaufen sich auf 1,8 mbpd. Beschlossen würde eine solche Verlängerung jedoch frühestens auf dem nächsten OPEC-Meeting am 30. November.



Mit Preisen um die 55 US-Dollar hat Brent wieder die Marke erreicht, die sich bereits von Dezember 2016 bis Anfang März 2017 und nochmals im April 2017 als Widerstand erwiesen hat. Diese Hürde würde wohl nur fallen, wenn die Ölerzeuger sich nicht nur auf eine Verlängerung sondern auch auf eine Ausweitung der Förderbeschränkungen einigen würden. Dafür dürfte sich in der OPEC momentan jedoch kaum eine Mehrheit finden lassen.


© Dr. Frank Schallenberger
Commodity Analyst

Quelle: Landesbank Baden-Württemberg, Stuttgart



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