Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Mehr erfahren
In Ihrem Webbrowser ist JavaScript deaktiviert. Um alle Funktionen dieser Website nutzen zu können, muss JavaScript aktiviert sein.
RohstoffWelt - Die ganze Welt der Rohstoffe HomeKontaktRSS
Powered by: Powered by GoldSeiten.de
 
[ Druckversion ]

Rohstoffe: Markt nimmt Kurs auf Jahrestief!

02.06.2017 | 11:40 Uhr | Schallenberger, Frank, LBBW
Performance und Indizes

Die Zwischenerholung an den Rohstoffmärkten ist seit Anfang letzter Woche offensichtlich wieder beendet. Zuletzt gaben die Preise auf breiter Front nach. Vor allem die Notierungen im Energiesektor waren nach dem OPEC-Meeting am 25. Mai deutlich rückläufig. Die gängigen Indizes sind damit seit Jahresbeginn allesamt wieder ins Minus gerutscht und notieren unweit der Anfang Mai markierten Jahrestiefs.

Die LBBW Indexfamilie hat sich jedoch in diesem Umfeld relativ gut gehalten. Der LBBW Top Ten Index hat seit Jahresanfang zwar auch leicht nachgegeben - die Abschläge halten sich jedoch in Grenzen. Hier wirkten sich vor allem die hohe Gewichtung der Edelmetalle bei gleichzeitiger Untergewichtung des Energiesektors positiv aus. Der LBBW Long/Short-Index konnte zuletzt zulegen und liegt seit Jahresbeginn sogar im Plus, was insbesondere an den Shortpositionen auf Energierohstoffe lag.



Marktkommentar: Fed und OPEC bestimmen den Trend

Beim Öl- und beim Goldpreis bestimmen momentan zwei Institutionen den kurzfristigen Trend. So hat das Ergebnis des OPEC-Meetings die Notierungen im Energiebereich wieder deutlich abbröckeln lassen. Immerhin hatte die OPEC das für das erste Halbjahr gültige Förderabkommen um weitere 9 Monate verlängert - einige Marktteilnehmer hatten aber offensichtlich auf noch deutlichere Signale in Richtung Förderbeschränkungen gesetzt.

Angesichts der weiterhin deutlich zunehmendes US-Ölförderung (siehe Chart der Woche), die sich bereits wieder dem 2015er Hoch bei gut 9,5 Mio. Barrel pro Tag annähert, bleibt die OPEC in der Verantwortung, die Angebotsseite nicht zu stark ansteigen zu lassen.



Beim Goldpreis richten sich die Augen dagegen auf die amerikanische Notenbank. Mit der Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts an diesem Freitag dürften kurzfristig die Weichen für den Goldpreis gestellt werden. Sollte die Wahrscheinlichkeit für eine baldige Zinserhöhung durch die Fed mit einem starken Arbeitsmarktbericht ansteigen, dürfte der Goldpreis zunächst nachgeben (und vice versa).

Eventuelle Rückschläge beim Goldpreis könnten sich jedoch als gute Einstiegschance erweisen. Denn die Fundamentaldaten sprechen aktuell tendenziell für weiter steigende Notierungen: Denn die Realzinsen sind unverändert niedrig und die physische Nachfrage aus Indien und China ist weiterhin sehr robust!



© Dr. Frank Schallenberger
Commodity Analyst

Quelle: Landesbank Baden-Württemberg, Stuttgart



Diese Publikation beruht auf von uns nicht überprüfbaren, allgemein zugänglichen Quellen, die wir für zuverlässig halten, für deren Richtigkeit und Vollständigkeit wir jedoch keine Gewähr übernehmen können. Sie gibt unsere unverbindliche Auffassung über den Markt und die Produkte zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses wieder, ungeachtet etwaiger Eigenbestände in diesen Produkten. Diese Publikation ersetzt nicht die persönliche Beratung. Sie dient nur zu Informationszwecken und gilt nicht als Angebot oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf. Für weitere zeitnähere Informationen über konkrete Anlagemöglichkeiten und zum Zwecke einer individuellen Anlageberatung wenden Sie sich bitte an Ihren Anlageberater.
 
Bookmarken bei Mister Wong Furl YiGG Wikio del.icio.us Webnews
A A A Schriftgröße
 

 
 
© 2007 - 2017 Rohstoff-Welt.de ist ein Mitglied der GoldSeiten Mediengruppe
Es wird keinerlei Haftung für die Richtigkeit der Angaben übernommen! Alle Angaben ohne Gewähr!
Kursdaten: Data Supplied by BSB-Software.de (mind. 15 min zeitverzögert)

Werbung | Mediadaten | Kontakt | AGB | Impressum | Datenschutz | Disclaimer/Nutzungsbedingungen