Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Mehr erfahren
In Ihrem Webbrowser ist JavaScript deaktiviert. Um alle Funktionen dieser Website nutzen zu können, muss JavaScript aktiviert sein.
RohstoffWelt - Die ganze Welt der Rohstoffe HomeKontaktRSS
Powered by: Powered by GoldSeiten.de
 
[ Druckversion ]

Energie: Sinkende US-Lagerbestände geben keine weiteren Impulse

18.04.2017 | 6:00 Uhr | Klumpp, Frank, LBBW
Seitwärts-Szenario intakt

Das "Seitwärts-Szenario" des Ölpreises bleibt intakt - dies zeigt der bloße Blick auf den Chart: Nach unten sind die Preise bei etwa 50-Dollar unterstützt, nach oben ist der Seitwärtstrendkanal bei etwa 58 US-Dollar je Barrel begrenzt. Diese Seitwärtsbewegung dürfte sich vorerst fortsetzen, da die fundamentalen Argumente hierfür weiterhin gültig sind.

Der gestern veröffentlichte OPEC-Monatsbericht unterstreicht dieses Szenario, wonach die Preise nach unten gut gestützt sind, nach oben aber auch gedeckelt. So wirkt der "OPEC Floor", weil den OPEC-Daten zufolge das Kartell auch im März die Absprachen von Ende November vorigen Jahres nicht nur eingehalten, sondern sogar etwas übererfüllt hat.

Der "Shale-Cap" wirkt aber ebenfalls, was die nach oben revidierte Schätzung der Ölversorgung außerhalb der OPEC belegt. Das Kartell geht inzwischen von einem Wachstum der Non-OPECFörderung von 580.000 Barrel aus, noch im Vormonat wurden 400.000 Barrel erwartet.



EIA Daten geben keine Impulse mehr

Die wöchentlichen EIA-Daten vermochten den zuvor stark angestiegenen Preisen keine neuen Impulse mehr zu geben. Am stärksten im Fokus stehen üblicherweise die Lagerdaten. Hier gaben sowohl die landesweiten Bestände an Rohöl stärker nach als erwartet (um 2,17 mb auf 533,38 mb), als auch die Bestände an Benzin und Mitteldestillaten.

Benzinlager gingen um fast 3 mb zurück, und Destillate 2,2 mb. Möglicherweise sorgte der Blick auf die "zweite Reihe" der Daten für Ernüchterung. Die wöchentliche Ölproduktion legte im Vergleich zur Vorwoche von 9,199 auf 9,235 mb zu, was den derzeitigen Aufwärtstrend der US-Ölproduktion unterstreicht.



Long-Investoren nehmen Gewinne mit

Die Luft nach oben dürfte für die Rohölpreise auch deshalb dünner werden, weil spekulative Marktteilnehmer allmählich die Bereitschaft zu Gewinnmitnahmen zeigen. Der letzte Einbruch der Preise auf zwischenzeitlich unter 50 USD je Barrel Brent war auch darauf zurückzuführen (vgl. Chart). Möglich, dass einige diese "Chance" auf nun wieder erhöhtem Niveau wieder nutzen werden.



© Frank Klumpp, CFA
Commodity Research

Quelle: Landesbank Baden-Württemberg, Stuttgart



Diese Publikation beruht auf von uns nicht überprüfbaren, allgemein zugänglichen Quellen, die wir für zuverlässig halten, für deren Richtigkeit und Vollständigkeit wir jedoch keine Gewähr übernehmen können. Sie gibt unsere unverbindliche Auffassung über den Markt und die Produkte zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses wieder, ungeachtet etwaiger Eigenbestände in diesen Produkten. Diese Publikation ersetzt nicht die persönliche Beratung. Sie dient nur zu Informationszwecken und gilt nicht als Angebot oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf. Für weitere zeitnähere Informationen über konkrete Anlagemöglichkeiten und zum Zwecke einer individuellen Anlageberatung wenden Sie sich bitte an Ihren Anlageberater.
 
Bookmarken bei Mister Wong Furl YiGG Wikio del.icio.us Webnews
A A A Schriftgröße
 

 
 
© 2007 - 2017 Rohstoff-Welt.de ist ein Mitglied der GoldSeiten Mediengruppe
Es wird keinerlei Haftung für die Richtigkeit der Angaben übernommen! Alle Angaben ohne Gewähr!
Kursdaten: Data Supplied by BSB-Software.de (mind. 15 min zeitverzögert)

Werbung | Mediadaten | Kontakt | AGB | Impressum | Datenschutz | Disclaimer/Nutzungsbedingungen