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Miranda Gold Corp. vor wegweisenden Bohrprogrammen - Interview mit Ken Cunningham

03.11.2011 | 14:08 Uhr | Rohstoff-Spiegel
Miranda Gold steht aktuell vor wegweisenden Bohrkampagnen. Wir sprachen mit CEO Ken Cunningham darüber, was in den kommenden Monaten an Bohrprogrammen bevorsteht und warum man auf einer wahren Goldgrube sitzen könnte.


Rohstoff-Spiegel: Ken, wie steht es aktuell um Miranda Gold? Können sie uns zunächst ein paar Basics geben?

Ken Cunningham: Miranda Golds Schlüsselprojekte liegen in Nevada. Darüber hinaus besitzen wir ein weiteres Projekt in Alaska, wo wir überdies auf der Suche nach einem zweiten Projekt sind. Zwei weitere Projekte liegen in Kolumbien und deuten bereits jetzt ein hohes Goldpotenzial an. Insgesamt befinden wir uns mit neun unserer Projekte in aktiven Joint-Ventures. Auf der finanziellen Seite ist ebenso alles in Ordnung, da Miranda Gold aktuell etwa 7,5 Millionen CAD in Cash hält.


Rohstoff-Spiegel: Kommen wir vielleicht gleich einmal zu den aktuellen Explorationsaktivitäten in Nevada…?

Ken Cunningham: … ja, das ist ein guter Punkt, da wir von dort aktuelle Resultate erhalten haben. So zum Beispiel von unserem Red Canyon Projekt, einer Carlin-Style Gold-Lagerstätte, wo wir eine Goldzone namens Ice untersucht haben. Unser Partner Monezuma Mines konnte am 12. Oktober in zwei von acht Bohrlöchern signifikante Goldmineralisationen nachweisen. Dabei handelte es sich um zwei Bohrungen, die in der Nähe der bereits bekannten Goldvererzung mit durchschnittlichen Graden von sieben bis neun Gramm gesetzt wurden.

Auf Grund dieser guten Ergebnisse startete unser Partner Anfang Oktober 2011 ein weiteres, etwa 1.500 Meter umfassendes Bohrprogramm. Dabei werden sowohl bekannte Goldzonen, als auch neue Zonen untersucht werden. Und Montezuma Mines hat bereits ein Bohrbudget für 2012 angekündigt.


Rohstoff-Spiegel: Ihr Nachbar Barrick Gold vermeldete zur Denver Gold Show einen Multi-Millionen-Unzen-Fund nur etwa 10 Kilometer entfernt von Ihrem Red Hill Projekt und noch dazu auf demselben Trend wie Ihr Coal Canyon Projekt...

Ken Cunningham: … ja, das war auch eine Initialzündung für unseren Partner NuLegacy, um sofort wieder auf die beiden Lizenzgebiete zurückzukehren. Barrick sprach bei der im September erfolgten Ankündigung “nur“ von 3,5 Millionen Unzen. Analysten, die auf dem Projekt waren, sprachen danach von mindestens 10 Millionen Unzen. Nordwestlich von Mirandas Red Hill Projekt finden sich eine ganze Reihe von strukturellen Bruchzonen. Die erste ist das Pipeline Projekt, welches einen südwestlichen Trend besitzt.

Ein paar Kilometer östlich davon findet man die Projekte Cortez und Cortez Hills und nochmals etwas weiter östlich davon befindet sich Barricks Neuentdeckung. Würde man jetzt wieder einen Schritt in östliche Richtung machen, würde man genau auf unserem Red Hill Projekt stehen. Dass auch bei uns eine signifikante Goldressource liegen könnte, haben wir bereits mit Bohrloch 13 bewiesen, wo wir auf 24,4 Meter mit annähernd fünf Gramm Gold je Tonne Gestein gestoßen sind. Wir und ebenso auch Rob McEwen gehen davon aus, dass entlang des beschriebenen Cortez-Trends weitere signifikante Elefanten-Lagerstätten liegen könnten.

Unser Partner NuLegacy hat bisher noch nicht weiter den Bereich um Bohrloch Nummer 13 getestet, zumindest nicht in Tiefen von etwa 600 Meter. Sie testeten nur die etwas flacher liegenden Bereiche und stießen dort auf etwa 0,3 Gramm Gold je Tonne Gestein, was sie als Ausläufer einer tiefer liegenden, hochgradigen Schicht interpretierten. Wir gehen also stark davon aus, dass sich unser Partner - vor allem auch aufgrund des Barrick-Funds - im kommenden Jahr auf diesen Bereich konzentrieren und dort bohren wird.


Rohstoff-Spiegel: Wie sieht es auf Ihren anderen Nevada-Projekten aus?

Ken Cunningham: Für Angel Wing warten wir aktuell auf die neuesten Ergebnisse aus den insgesamt 15 gebohrten Löchern. Unser Partner stieß dabei auf mehrere parallele Venen mit einer Dicke von jeweils etwa drei Metern. Unser Nachbar stieß auf seinem Viper-Projekt erst vor etwa zwei Monaten auf eine neue Goldmineralisation, die sich auf unser Lizenzgebiet fortsetzt. Ich bin deshalb guter Dinge, dass auch wir in Kürze gute Ergebnisse von Angel Wing erhalten werden. Dies sind unsere Top-Drei-Nevada-Projekte, die uns in den kommenden Monaten noch weiter beschäftigen werden.


Rohstoff-Spiegel: In Kanada haben Sie ein Joint Venture mit Agnico-Eagle für Ihr dortiges Ester Dome Projekt. Wie sieht es dort im Moment aus?

Ken Cunningham: Ich habe mich Anfang Oktober 2011 mit Agnico-Eagle getroffen, wobei mir bestätigt wurde, dass unser Partner ein Bohrbudget für 2012 für Ester Dome in Höhe von 700.000 CAD genehmigt hat. Das Unterneh men wird in 2012 also eine zweite Bohrrunde starten. Anfang Oktober war man gerade bei Bohrung Nummer 6 aus dem 2011er Bohrprogramm angekommen und konnte mir bereits bestätigen, dass man Goldfragmente und Venenansätze gefunden hat. Agnicos Management ist davon überzeugt, dass es sich dabei um dieselbe geologische Beschaffenheit wie auf den Multi-Millionen-Unzen-Projekten Fort Knox (nur 10 Kilometer entfernt) und Livengood handelt. Wir sind darüber hinaus momentan auf der Suche nach weiteren Explorationsprojekten in Alaska.


Rohstoff-Spiegel: Kommen wir noch zu Ihren beiden kolumbianischen Projekten. Wann wird dort gebohrt werden?

Ken Cunningham: Aktueller Stand ist, dass das Bohrgerät aktuell beim kolumbianischen Zoll ist und in den kommenden Tagen auf unser Pavo Real Projekt gebracht werden wird. Wir haben die Bohrlizenz bereits erhalten und werden in Kürze mit einer umfangreichen Bohrkampagne beginnen. Es handelt sich dabei um 19 Bohrlöcher und insgesamt etwa 5.000 Bohrmeter. Man sollte wissen, dass wir es bei Pavo Real mit einem äußerst goldreichen Projekt zu tun haben. Wir konnten bei Probenentnahmen auf einer Fläche von etwa 1.500 mal 1.500 Metern hochgradige Resultate von bis zu 98 Gramm Gold je Tonne Gestein verzeichnen. Proben aus Grabenschürfungen haben bis zu 45 Gramm Gold je Tonne Gestein ergeben. Wir haben daher schon frühzeitig unser dortiges Lizenzgebiet erweitert, da wir mit signifikanten, oberflächennahen Goldvorkommen in diesem Gebiet rechnen.


Rohstoff-Spiegel: Was steht Mirandas Aktionären bevor?

Ken Cunningham: Wir werden in den kommenden zwei bis drei Monaten die noch ausstehenden Resultate aus mehreren 2011er Bohrkampagnen erhalten. Darüber hinaus werden wir in den kommenden Monaten weitere Bohrungen auf mehreren Projekten setzen. Schon in diesem Jahr wurde von Miranda und seinen Partnern zweieinhalb Mal so viel gebohrt wie in normalen Jahren. Dieser Trend wird sich auch in den kommenden Monaten - in denen mehrere Kampagnen durchgeführt werden - fortsetzen. Und: Miranda-Aktionäre können sich sicher sein, dass die Aktienanzahl nicht unnötig verwässert wird. Wir haben seit 18 Monaten keine Kapitalerhöhung mehr durchgeführt und haben dies auch auf absehbare Zeit nicht vor.

Dieses Interview wurde im Rohstoff-Spiegel 22/2011 veröffentlicht.


© Rohstoff-Spiegel
 
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