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Interview mit Duane Parnham, Giyani Gold Corp.: Auf dem Weg zum nächsten Streich

15.07.2011 | 7:00 Uhr | Rohstoff-Spiegel
Duane Parnham zählt wohl zu den erfolgreichsten Managern von Rohstoff-Unternehmen in der jüngeren Geschichte. Einstmals bei Forsys Metals nur auf Grund einer politischen Intervention mit einer möglichen Übernahme gescheitert, konnte er vor wenigen Monaten sein zweites Unternehmen UNX Energy für 730 Millionen CAD verkaufen. Jetzt hat sich Parnham eine neue Herausforderung gesucht. Diese nennt sich Giyani Gold Corp. und beschäftigt sich mit mehreren ehemaligen Minen im gleichnamigen südafrikanischen Goldgürtel. Wir sprachen mit Duane Parnham über die Ziele, die er mit seinem neuen Großprojekt verfolgt.


Rohstoff-Spiegel: Duane, Sie konnten vor wenigen Tagen die Akquisition von insgesamt sieben ehemals produzierenden Minen in Südafrika vermelden. Was führte zu diesem Schritt und was können Sie uns über diese Minenprojekte mitteilen?

Duane Parnham: Wir suchten nach Möglichkeiten, möglichst rasch ehemals gut etablierte Minenprojekte, die teilweise noch eine sehr gute Infrastruktur besitzen, zu akquirieren, um diese letztendlich wieder in Produktion bringen zu können. Dabei wurde uns von J.B. Scheffer, des ehemaligen Mineningenieurs eines privaten, UK-basierten Explorationsunternehmens, der in den 1980er Jahren in sechs dieser Minen tätig war, eben dieses Paket vorgestellt.

Diese ersten sechs ehemaligen Minen mit Namen Klein Letaba, Franke, Louis Moore, Birthday, Horseshoe 1 und Horseshoe 2, die auch als Rock Island Mines bezeichnet werden, liegen im so genannten Giyani Greenstone Belt, einem 70 Kilometer langen und 15 Kilometer breiten Goldgürtel in der Limpopo Provinz im Nordosten Südafrikas. Im Bereich dieses Goldgürtels wurden bis dato bereits etwa 10 Tonnen Gold aus mehreren kleinen und sechs größeren Lagerstätten gefördert.

Klein Letaba, Franke, Louis Moore und Birthday zählen zu diesen sechs größeren Lagerstätten. Alle Minen wurden bis zum Jahr 1988 geschlossen, als die damaligen Goldpreise unter ein wirtschaftlich sinnvolles Level fielen. Dennoch zählt der Giyani Greenstone Belt zu den drei reichsten Goldregionen Südafrikas.

Ursprünglicher Plan der lokalen Autoritäten war es, den gesamten Goldgürtel zu konsolidieren und möglichst viele der Einzelprojekte unter das Dach von Corridor Mining Resources, einer staatlich kontrollierten Gesellschaft zu bringen. Als wir Mitte des vergangenen Jahres nach Südafrika kamen und Verhandlungen mit Corridor Mining und Scheffer aufnahmen und allen beteiligten Parteien versichern konnten, dass wir eine seriöse, ausländische Gesellschaft sind, deren Management Team bereits einige große Erfolge in Namibia aufweisen kann, dauerte es nicht lange, bis wir letztendlich die Zustimmung zum Erwerb von 68% am Rock Island Mines Projekt erhielten. Die restlichen 32% werden von unseren südafrikanischen Partnern gehalten.

Was noch fehlt, ist die Zustimmung des Departments for Mines and Energy, welche wir in Kürze erwarten. Neben diesen sechs ehemals produzierenden Minen haben wir mit einer Gruppe von südafrikanischen Privatleuten eine Akquisition von 74% an der ebenso ehemals produzierenden Madonsi Mine vereinbart. Die Madonsi Gold Mine liegt auf demselben, etwa 15 Kilometer langen Goldtrend wie die anderen sechs Minen. Diese Akquisition kostete uns lediglich zwei Millionen CAD. Abgerundet werden soll das Gesamtprojekt Giyani durch die Akquisition eines achten Projekts, dass aktuell noch Corridor Mining gehört. Dazu laufen im Hintergrund noch Verhandlungen, sowohl auf politischer, als auch auf Unternehmensebene.


Rohstoff-Spiegel: Was können Sie uns zum Giyani Greenstone Belt erzählen?

Duane Parnham: Beim Giyani Greenstone Belt handelt es sich um eine Weltklasse-Gold-Region. Dieser ist vergleichbar mit dem Archean Gold Gürtel in Kanada, innerhalb dessen die meisten großen Goldminen Kanadas liegen. Alle sieben ehemals produzierenden Minen liegen auf einem knapp 15 Kilometer langen Goldtrend. Alle bis dato in diesen Minen durchgeführten Förderarbeiten beschränkten sich auf eine Tiefe von maximal 180 Metern. Darunter wurde bisher noch nie gefördert und kaum exploriert.

Wir sehen daher vor allem im Bereich ab 200 Metern Tiefe ein sehr großes Ressourcenpotenzial, welches durch zusätzliche Bohrarbeiten, geophysikalische Untersuchungen, 3D-Modelle, etc. bestätigt werden muss. Unsere Vision ist es, dabei eine´Multi-Millionen-Unzen-Ressource nachweisen zu können. Wir besitzen bereits mehrere historische und interne Studien, wovon eine von einem lokalen Geologen unter NI43-101-konformen Bedingungen erstellt wurde und ebenso ein großes Potenzial aufzeigt.


Rohstoff-Spiegel: Welches Ziel haben Sie mit Giyani Gold und wie wollen Sie dieses erreichen?

Duane Parnham: Wir werden hier genauso agieren wie bei unseren drei letzten Projekten: Wir werden unsere technischen und finanziellen Ressourcen zusammenführen, das Projekt bis zu einem gewissen Punkt fortentwickeln, eine möglichst große Ressource nachweisen und es dann einem großen Partner übergeben, der es auf das nächsthöhere Level bringen wird. Wir haben dazu erst vor Kurzem den Posten des Company President neu besetzt und - wie ich finde - einen der besten kanadischen Geologen, der diese Art von Geologie aus Kanada kennt, mit an Bord geholt. Außerdem haben wir zunächst einmal genug Geld für die weitere Fortentwicklung unserer Projekte.


Quelle: Giyani Gold Corp.


Rohstoff-Spiegel: Kommen wir zu den einzelnen Projekten. Was können Sie uns dazu sagen?

Duane Parnham: Besonders interessant ist unser Louis Moore Projekt, welches zwar eine niedrige Tonnage, dafür aber Grade von um die 20 Gramm Gold je Tonne Gestein aufweist. In den 1950er Jahren beliefen sich die Schätzungen für einen Teil des Projekts auf 140.000 Tonnen mit einem durchschnittlichen Goldgehalt von etwa 20 Gramm je Tonne. Zwischen 1905 und 1978 wurden auf Louis Moore etwa 2,5 Tonnen Gold gefördert. Mit diesem Projekt werden wir also beginnen und schon in Kürze eine erste Hausnummer veröffentlichen können.



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