Die von der neuen Gillard-Regierung angestrebte Minerals Resources Rent Tax (MRRT) könnte die Kohleproduzenten Australiens in den ersten fünf Jahren 7,4 Mrd. AUD kosten. Gero Farruggio von Wood Mackenzie kritisierte, dass sich die Regierung durch die profitbasierte Steuer sehr abhängig von Preisschwankungen mache. Es gäbe bezüglich der MRRT noch viele offene Fragen.
Hinzu käme, dass die australischen Kohleunternehmen bereits jetzt mit höheren Kosten und gleichzeitig geringerer Produktion zu kämpfen hätten. Was die Cashkosten und Thermalkohleproduktion anbelangt, liegt Australien deutlich hinter Indonesien, das sogar dazu übergegangen ist, die Abgaben auf Kohle zu reduzieren. Laut Farruggio wäre eine solche Steuersenkung auch für die australischen Kohleunternehmen wünschenswert.
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