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Bank of Korea: Gold ist "uninteressant"

08.12.2009 | 12:00 Uhr | Hahn, Rainer
RTE Seoul - (www.emfis.com) - Die koreanische Notenbank hat heute Spekulationen, wonach sie ihre Goldreserven erhöhen werde, eine Absage erteilt. Wie ein hochrangiger Mitarbeiter der Einrichtung gegenüber "Bloomberg" erklärte, sei Gold nicht werthaltig und bringe keine Erträge ein. 

Hinsichtlich Gold, so der Notenbank-Mitarbeiter weiter, bestehe eine "Wert-Illusion". Zwar mache es für Notenbanken Sinn, ihre Reserven mit Gold zu diversifizieren. Er könne sich aber nicht vorstellen, dass die Zentralbanken der Welt künftig ihre ohnehin üppigen Bestände weiter aufblähen wollen würden. Dementsprechend hätten von den mehr als 200 Notenbanken der Welt nur sehr wenige zuletzt Gold zugekauft. 

In den vergangenen Monaten haben die Notenbanken von Indien, Sri Lanka und Mauritius mehr als 200 Tonnen Gold aus den Beständen des IWF erworben. Die russische Notenbank hat ihre Goldreserven ebenfalls erhöht. Dies hat zu Spekulationen geführt, dass auch die Bank of Korea ihre Goldbestände demnächst ausweiten könnte. Mit 271 Milliarden Dollar verfügt die koreanische Notenbank nach China, Japan, Russland, Taiwan und Indien über die sechstgrößten Fremdwährungsreserven der Welt.
 
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