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Silber - bleibt deutlich hinter der Goldpreisperformance11.11.2009 | 12:46 Uhr | Christian Kämmerer
Eigentlich sollte die derzeitig mangelnde Auftriebspower von Silber ein jedem Edelmetallanhänger sprichwörtlich die Tränen in die Augen treiben. Denn entgegen der bereits überfälligen Aufwärtsdynamik scheitert Silber nach wie vor bei der Etablierung von Preisen oberhalb des 18-Dollarniveaus. Was bleibt sind wenigstens die ohne Zweifel mittel- bis langfristigen positiven Aussichten von Silber, da gerade die natürlichen Ressourcen dieses Edel- und Industiermetalls spätestens in 30 Jahren aufgebraucht sein sollten. Wenngleich der sich ausbildende bearische Keil (blaue Linien) im Big Picture nach wie vor seine Gewichtung besitzt.
![]() Quelle Charts: Tradesignal Web Edition
Fazit: Im Wesentlichen haben sich die Rahmenbedingungen seit der letzten Analyse vom 22. Oktober nicht geändert. Ein Schlusspreis oberhalb von 17,90 Dollar initiiert daher umgehend weiteres Aufwärtspotenzial bis zum längst erwarteten Preisziel von 18,35 Dollar - wobei gerade dieses Preislevel nur eine charttechnische Hausnummer auf dem Weg zum eigentlichen Ziel im Bereich von 19,15 Dollar darstellt. Kippt Silber jedoch unter das Preisniveau von 16,65 Dollar auf Schlusspreisbasis, stehen wenigstens Abschläge von rund 1,50 Dollar auf der Agenda. Wobei gerade durch diese Preisschwäche nicht nur ein Bündel von tragenden gleitenden Durchschnitten durchbrochen wäre, sonder eben auch die seit Juli etablierte Aufwärtstrendlinie im wahrsten Sinne des Wortes zur jüngsten Aufwärtsgeschichte von Silber zählen sollte. Der Test des 15 Dollarbereichs sollte mit dem touchieren des 200-Tage-Durchschnitts (bei aktuell 14,51 Dollar) einhergehen und die weitere mittelfristige Tendenz festlegen. ![]() Quelle Charts: Tradesignal Web Edition
Long Szenario: Mit dem längst erwarteten Ausbruch über 17,90 Dollar nimmt der Silberzug wieder deutlicher Fahrt auf, wenngleich sich bereits um 19,15 Dollar die nächste Hürde auf dem Weg in Richtung Allzeithöchststände entgegenstellt, bleiben die Trendaussichten weiterhin positiv. Folglich sollten bis zum Jahresende wenigstens Preisniveaus um 20 Dollar Gewissheit werden. Short Szenario: Die unübersehbare relative Schwäche von Silber wirkt sich im Falle fallendender Goldpreisnotierungen möglicherweise doppelt so stark aus. Dementsprechend beginnt für Silber bei Unterschreitung des Preislevels von 16,65 Dollar eine rasante Talfahrt mit einem ersten Korrekturziel im Bereich von rund 15 Dollar. Ein klares Unterschreiten dieses Niveaus mitsamt Bruch des 200-Tage-Durchschnitts sollte sich als Sieg für die Silberbären herausstellen und weitere Abschläge bis etwa 13,85 Dollar ermöglichen. © Christian Kämmerer Technischer Analyst und Redaktionsmitglied Dieser Artikel stammt von Rohstoff-Welt.de
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